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        <updated>2026-04-14T02:00:00+02:00</updated>
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        <title>NeuroDeeskalation® in der Schule</title>
        
            <author>
                <name>Michaela Nutz</name>
            </author>
        
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        <updated>2026-04-14T02:00:00+02:00</updated>
        <summary>Neue Möglichkeitsräume und Wege aus der Ohnmacht</summary>
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					&lt;img src=&quot;https://www.ressourcenreich.at/_Resources/Static/Packages/Inet.Ressourcenreich/img/adlergruen.svg&quot; title=&quot;&amp;lt;h5&amp;gt;16.03.2026&amp;lt;br&amp;gt;Untersiggenthal, Schweiz&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Seminarleiterin: Elke Göttl-Resch&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Graphic Recording: Michaela Nutz&amp;lt;br&amp;gt;Support: Christoph Burr, Sara Götz (Fotos), Hanna Kobel-Würmli&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Organisation: &amp;lt;a rel=&amp;quot;noopener&amp;quot; href=&amp;quot;https://www.schule-untersiggenthal.ch/&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;Schule Untersiggenthal, Schweiz&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Ein Einblick auf Basis des Schul-Protokolls&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/h5&amp;gt;&quot;&gt;
				
		
		
	

&lt;h5&gt;16.03.2026&lt;br&gt;Untersiggenthal, Schweiz&lt;br&gt;&lt;br&gt;Seminarleiterin: Elke Göttl-Resch&lt;br&gt;&lt;br&gt;Graphic Recording: Michaela Nutz&lt;br&gt;Support: Christoph Burr, Sara Götz (Fotos), Hanna Kobel-Würmli&lt;br&gt;&lt;br&gt;Organisation: &lt;a rel=&quot;noopener&quot; href=&quot;https://www.schule-untersiggenthal.ch/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Schule Untersiggenthal, Schweiz&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Ein Einblick auf Basis des Schul-Protokolls&lt;br&gt;&amp;nbsp;&lt;/h5&gt;






&lt;h3 style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;Neue Möglichkeitsräume und Wege aus der Ohnmacht&lt;/h3&gt;






&lt;h4 style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;Souverän handeln in Eskalationen – Beziehung bewahren – gewaltfrei bleiben&lt;/h4&gt;



&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Forschungsfrage: &lt;/strong&gt;Wie kann &lt;strong&gt;NeuroDeeskalation®&lt;/strong&gt; in der schulischen Praxis aussehen?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ziel der Fortbildung:&lt;/strong&gt; Die Teilnehmenden erwerben praxisnahe, körperorientierte Kompetenzen, um Eskalationen im Schulalltag frühzeitig zu unterbrechen, auch in kritischen Situationen handlungsfähig zu bleiben und dabei Beziehung, Sicherheit und eigene Werte zu wahren. &lt;strong&gt;NeuroDeeskalation®&lt;/strong&gt; wird als wirksame Ergänzung zur Neuen Autorität und zum gewaltfreien Widerstand vermittelt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;






&lt;h4 style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&quot;Das ist es! So möchte ich wirksam sein.&quot;&lt;/h4&gt;



&lt;p&gt;Es scheint eine zunehmende Anzahl heißer Eisen zu geben, die den Schulalltag herausfordernd gestalten. Jede/r kennt das, man verfängt sich dabei dann sehr leicht im &lt;strong&gt;O&lt;/strong&gt;pfer-&lt;strong&gt;T&lt;/strong&gt;äter-&lt;strong&gt;P&lt;/strong&gt;seudoretter-Dreieck. Es braucht also neue Wege, gewaltfreie Wege, noch mehr Friedensarbeit. Aus diesem Anliegen heraus ist der Ansatz der &lt;strong&gt;NeuroDeeskalation®&lt;/strong&gt; gewachsen. Es ging darum, auf neuen Wegen befriedigende Selbstwirksamkeit zu finden, sich bei der Arbeit sagen zu können: „Das ist es, so möchte ich wirksam sein.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Was sind die Fragen, die sich im Alltag an der Schule stellen:&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1. Wie gehe ich mit Stressregulation um: vor, während und nach herausfordernden Situationen?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;2. Wie erreiche ich Schüler:innen während der Eskalation, wenn &quot;das Eisen heiß&quot; ist?&lt;/p&gt;


	


	






&lt;h4 style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&quot;Ich bin GRÜN&quot;&lt;/h4&gt;



&lt;p&gt;&lt;strong&gt;GRÜN bedeutet in der NeuroDeeskalation®: &lt;/strong&gt;Ich bin bei mir, ich bin ein atmendes System, ich kann Beziehung wahrnehmen / anbieten, ich bin wach, ich habe eine klare Position, mein Nervensystem ist reguliert. Ich bin präsent - ich kann als soziale &lt;strong&gt;Orientierungsperson&lt;/strong&gt; wahrgenommen werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;






&lt;h4 style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&quot;Ich bin ROT&quot;&lt;/h4&gt;



&lt;p&gt;&lt;strong&gt;ROT bedeutet in der NeuroDeeskalation®, &lt;/strong&gt;mein Nervensystem befindet sich im Bedrohungszustand (Flüchten, Kämpfen, Erstarren). Die essenziellen Fragen die sich stellen sind: &lt;strong&gt;Was ist mein eigenes ROT und woran erkenne ich es (Körper, Gedanken, Emotionen)? Woran merke ich in meinem Körper, dass es stressig wird? Welche Gedanken / Gefühle bieten sich an?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Je besser und schneller ich das erkenne, umso besser kann ich gegensteuern und wieder ins GRÜN kommen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;






&lt;h4 style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;Beispiele vom eigenen ROT&lt;/h4&gt;



&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Hannas kleine Rotgeschichte: &lt;/strong&gt;Der Schultag beginnt gut, ich habe einen Kaffee gehabt, alle Mails sind beantwortet. Die Schulbusse kommen, es gibt klare Regeln, nämlich dass man direkt ins Schulzimmer geht und nicht auf dem Parkplatz stehen bleibt. Ein Junge hält sich nicht daran. Er sagt: &quot;Du bist nicht meine Lehrerin.&quot; - Rot kommt in mir. Wahrnehmen: Oh! Da kommt was. Kurz innehalten und wahrnehmen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Christophs kleine Rotgeschichte:&lt;/strong&gt; Ich muss das, ich muss das auch noch. Es wird mir eng. Ich atme schneller, ich habe so viele Gedanken und das muss ich auch noch und da sollte ich auch noch sein. Das sind meine AlltagsROT: Mischung zwischen meinen Gedanken, schnelles Atmen. Was mache ich dann? Dann gehe ich mit der rechten Hand an mein Brustbein und mache mir bewusst, dass es mir hier eng wird.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Saras kleine Rotgeschichte: &lt;/strong&gt;Ich sollte jetzt hier was sagen und wusste das nicht. Das ist ein kleines Rot. Ich mache Elternberatungen. Die können sehr resistent sein. Ich merke mein Rot, wenn ich mich nach vorne beuge und sage, was jetzt wichtig ist. Ich spreche die ganze Zeit, ich spreche schnell, gehe nicht in den Kontakt, die verstehen gar nicht was ich sage. Das ist mein ROT. Ich lehne mich zurück, weil so kann auf der anderen Seite gar nichts ankommen.&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Fazit&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&amp;gt; ROT&lt;/strong&gt; ist bei jeder Person anders. &quot;Ah, so gehe ich vor. Jetzt werde ich ROT.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&amp;gt; ROT-Früherkennung:&lt;/strong&gt; Über den Tag Übergänge gestalten: GRÜN beginnen, ROT erkennen und GRÜN erkennen. &quot;Ich kann gestalten, ich habe die Zeit … das bringe ich an meinen Arbeitsplatz mit.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


	



&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Gruppenarbeit: ROT wahrnehmen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wo wird es in mir ROT? Wahrnehmen? Wie kann ich das regulieren? Wohlwollend mit mir umgehen. In der Gruppe ankommen. Wie entsteht eigentlich Kontakt in einer Gruppe? Was ist mein Thema von diesem Morgen?&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Erkenntnisse&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;gt; Rita: „&lt;strong&gt;Sich selber eingestehen: Ich bin jetzt rot. &lt;/strong&gt;Mach du mal weiter. Ich bringe da jetzt nichts.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;gt; Fragerunde: „Kann ich ein Eltern-Gespräch führen, wenn ich nicht als &lt;strong&gt;Orientierungsperson&lt;/strong&gt; angesehen werde, da man mir die Kompetenz nicht zuordnet?“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&amp;gt; Wir suchen: &lt;/strong&gt;Was ist der Hintergrund einer Frage / eines Verhaltens?&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&amp;gt; Das eigene Feuer teilen: Atmen mit der ganzen Klasse&lt;/strong&gt;, wenn ich in den roten Bereich komme. Das wirkt sich auf die ganze Klasse aus.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;gt; &quot;Es macht mir keine Freude, &lt;strong&gt;dann tanz ich halt mit den Kindern jeden Tag&lt;/strong&gt; zum Unterrichtsbeginn.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;gt; &lt;strong&gt;Niemand kann immer grün sein. &lt;/strong&gt;Rot sein ist ein Früherkennungssystem. Das ist unvermeidbar und wichtig. Aber ich kann das Rot früher erkennen und herausfinden: Wie kann ich mich wieder wohl fühlen? Ohne noch irgendetwas zusätzlich tun zu müssen. Wie kann ich wieder präsent sein? &lt;strong&gt;Wie kann ich soziale Orientierungsperson werden?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


	





		
			
					&lt;img src=&quot;https://www.ressourcenreich.at/_Resources/Static/Packages/Inet.Ressourcenreich/img/adlergruen.svg&quot; title=&quot;&amp;lt;h4 style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&amp;gt;Selbst- und Co-Regulation&amp;lt;/h4&amp;gt;&quot;&gt;
				
		
		
	

&lt;h4 style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;Selbst- und Co-Regulation&lt;/h4&gt;



&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das Leben beginnt mit Kontakt. &lt;/strong&gt;Das Baby nimmt Kontakt auf, exploriert, lernt die Welt kennen über Kontakt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bottom Up: &lt;/strong&gt;Aus dem Körper heraus, Schaukelbewegungen, am Ring drehen, mich berühren, Hände kneten, …&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Top Down: &lt;/strong&gt;z.B. gegenseitige Unterstützung. Wissen, ich kann mich an jemanden wenden. Wissen, ich mache nichts falsch, wenn ich mich im Moment nicht selber regulieren kann.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Gruppenarbeit: Guidance - Körpersprache&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Expermientieren mit Guidance über körpersprachlichen Impuls, sich selbst beobachten, wie gehe ich jetzt in die Gruppe. Werde ich ROT? Klarheit, Kopf-Vertrauen / Bauchvertrauen&lt;/p&gt;&lt;p&gt;- Ausprobieren: Unterschied zwischen frontalem und seitlichem Kontakt&lt;/p&gt;&lt;p&gt;- Berührungen: Handrücken, Berührung ohne Berührung, Hand auf den Tisch legen&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Übung: Äußere Aufgabe – Innere Aufgabe (Inner Job Description)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich kann entscheiden, wie ich die innere Aufgabe angehe. Ich kann meinen Gestaltungsraum nutzen. Ich entscheide über meine Haltung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


	





		
			
					&lt;img src=&quot;https://www.ressourcenreich.at/_Resources/Static/Packages/Inet.Ressourcenreich/img/adlergruen.svg&quot; title=&quot;&amp;lt;h2&amp;gt;Äußerungen der Teilnehmenden zum Abschluss&amp;lt;/h2&amp;gt;&quot;&gt;
				
		
		
	

&lt;h2&gt;Äußerungen der Teilnehmenden zum Abschluss&lt;/h2&gt;



&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Sei eine Orientierungsperson&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Es gibt nichts zu erreichen, ich habe die Wahl&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Von Rot wieder nach Grün kommen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Unterstützung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Selbstregulation&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Sich Zeit lassen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Führung im Raum, Präsenz&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Atmen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Kontakt im Innen und Außen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;





		
			
					&lt;img src=&quot;https://www.ressourcenreich.at/_Resources/Static/Packages/Inet.Ressourcenreich/img/adlergruen.svg&quot; title=&quot;&amp;lt;h2&amp;gt;Graphic Recording&amp;lt;/h2&amp;gt;&quot;&gt;
				
		
		
	

&lt;h2&gt;Graphic Recording&lt;/h2&gt;



&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Zum Graphic Recording&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;NeuroDeeskalation® ist eine &lt;strong&gt;lebensbegleitende Forschungsreise&lt;/strong&gt;, hier symbolisiert mit Hilfe eines Segelbootes. Orientierung gibt die innere Haltung und diese dem gesamten Team eine Richtung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das rote Rettungsboot:&lt;/strong&gt; Eskalation. Ich bin alleine in einem kleinen Boot, getrennt von den anderen. Ich befinde mich im Bedrohungssystem. Ich bin ROT. Ich habe das Gefühl &quot;ich muss&quot; &quot;und zwar schnell&quot;, &quot;keine Zeit&quot;, &quot;kein Raum&quot;. Mein Hirnstamm führt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Gehirn:&lt;/strong&gt; Mein Hirnstamm (Selbst-Regulation) und der Hirnstamm des Gegenübers (Co-Regulation) brauchen Zuwendung in Form von Körpersprache. Mit Hilfe von &quot;Hirnstammkommunikation&quot; kann das Nervensystem wieder von einem roten in einen grünen Zustand wechseln.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das Segelboot:&lt;/strong&gt; Mein Nervensystem ist reguliert. Ich bin mit mir und den anderen in Kontakt. Ich kann auf gegenseitige Unterstützung zählen. Ich fühle mich mit meinem Team verbunden. Ich bin GRÜN. Ich kann kreativ sein, habe Zeit und Raum für Ideen und Interventionen. Mein Großhirn führt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das Pendel&lt;/strong&gt; mit den Positionen Break, Selbstregulation, Soziale Orientierungsperson werden, Kontaktaufbau, Guidance symbolisiert den Ablauf von Trigger und Eskalation, zur Wahrnehmung des eigenen ROTs über die Selbstregulation zur Co-Regulation. Und es bedeutet, das Pendel ist in Bewegung: wenn man wo hängen bleibt, einfach wieder von vorne anfangen.&lt;/p&gt;






&lt;h1&gt;Seminarleiterin &amp;amp; Support-Team&lt;/h1&gt;


	

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Elke Göttl-Resch&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;Geschäftsführerin ressourcenreich&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;Ausbildungsleitung NeuroDeeskalation®&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Michaela Nutz&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;mnutzDesign&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;Grafik-Design, Illustration und Graphic Recording&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;




	

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Christoph Burr&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;NeuroDeeskalation® Trainer&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Sara Götz&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;NeuroDeeskalation® Trainerin&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Hanna Kobel-Würmli&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;NeuroDeeskalation® Trainerin&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;




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                  title="NeuroDeeskalation%C2%AE%20in%20der%20Schule"
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        <title>NeuroDeeskalation® spring in the Netherlands</title>
        
            <author>
                <name>Michaela Nutz</name>
            </author>
        
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        <updated>2026-03-26T01:00:00+01:00</updated>
        <summary>Der Mut, Verbindung herzustellen, wenn es darauf ankommt</summary>
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					&lt;img src=&quot;https://www.ressourcenreich.at/_Resources/Static/Packages/Inet.Ressourcenreich/img/adlergruen.svg&quot; title=&quot;&amp;lt;h5&amp;gt;Erste Grundausbildung in den Niederlanden&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Limburg&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;25.-27.02.2026&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;mit&amp;lt;br&amp;gt;Elke Göttl-Resch und Christoph Göttl&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Organisation: &amp;lt;a rel=&amp;quot;noopener&amp;quot; href=&amp;quot;https://0-100.eu/neuro-de-escalatie/&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;Training Coaching Beratung 0-100 B.V.&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;65 Teilnehmende&amp;lt;br&amp;gt;Hohe Motivation&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/h5&amp;gt;&quot;&gt;
				
		
		
	

&lt;h5&gt;Erste Grundausbildung in den Niederlanden&lt;br&gt;&lt;br&gt;Limburg&amp;nbsp;&lt;br&gt;25.-27.02.2026&lt;br&gt;&lt;br&gt;mit&lt;br&gt;Elke Göttl-Resch und Christoph Göttl&lt;br&gt;&lt;br&gt;Organisation: &lt;a rel=&quot;noopener&quot; href=&quot;https://0-100.eu/neuro-de-escalatie/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Training Coaching Beratung 0-100 B.V.&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;65 Teilnehmende&lt;br&gt;Hohe Motivation&lt;br&gt;&amp;nbsp;&lt;/h5&gt;






&lt;h3&gt;NeuroDeeskalation® – Der Mut, Verbindung herzustellen, wenn es darauf ankommt&lt;/h3&gt;



&lt;p&gt;Organisator der 3-tägigen Grundausbildung in Limburg war das Kompetenzzentrum&lt;i&gt; Training Coaching Beratung 0-100 B.V.&lt;/i&gt;. Von Carla Stals gegründet, ist es Ziel der Organisation im sozialen Bereich der Notwendigkeit nachzukommen, Schulungen anzubieten, welche sofort praktisch in Anwendung kommen können – also den Wissens- und Erfahrungstransfer zwischen Expert:innen und sozialen Einrichtungen zu optimieren. Seit über 10 Jahren ist die Gründerin Carla Stals auf Verbindende Autorität® &amp;amp; Gewaltlosen Widerstand spezialisiert. Carla ist Teil des niederländischen Netzwerks von Vorreitern für Neue Autorität &amp;amp; Gewaltlosen Widerstand sowie des Ausbildungsnetzwerks von Trainern in Belgien (NAGVopschool).&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Interesse weckte die &lt;strong&gt;NeuroDeeskalation®&lt;/strong&gt; als neuer Standard in der Krisenintervention.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&quot;NeuroDeeskalation®&lt;/strong&gt; bietet einen transformativen, gewaltfreien Ansatz für den Umgang mit Eskalationen. Anstatt Gewalt anzuwenden, um Krisen zu bewältigen, werden angespannte Momente in Chancen für Verbindung und Heilung verwandelt. Die Methode vermittelt, wie man: eine Eskalation unterbricht, über neurobiologische Signale Verbindung herstellt und klare, körperorientierte Wege zurück zu Sicherheit und gegenseitigem Verständnis aufzeigt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Indem &lt;strong&gt;NeuroDeeskalation®&lt;/strong&gt; Menschen aus Überlebensreaktionen herausführt und Verbindung schafft, setzt es einen neuen Standard für den Umgang mit Stresssituationen. &lt;strong&gt;Die Methode basiert auf Würde und Heilung.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Kern geht es bei &lt;strong&gt;NeuroDeeskalation®&lt;/strong&gt; darum, die menschliche Würde auch in Krisenmomenten zu wahren. Durch körperorientierte Techniken und präsenzbasierte Kommunikation können Pflegekräfte, Erzieher, Kliniker und Eltern ihr eigenes Gleichgewicht bewahren und selbst unter extremem Druck zu einer verlässlichen Stütze für andere werden.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;noopener&quot; href=&quot;https://0-100.eu/neuro-de-escalatie/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Quelle: https://0-100.eu/neuro-de-escalatie&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;





		
			
					&lt;img src=&quot;https://www.ressourcenreich.at/_Resources/Static/Packages/Inet.Ressourcenreich/img/adlergruen.svg&quot; title=&quot;&amp;lt;h2&amp;gt;Reaktionen auf&amp;amp;nbsp;LinkedIn&amp;lt;/h2&amp;gt;&quot;&gt;
				
		
		
	

&lt;h2&gt;Reaktionen auf&amp;nbsp;LinkedIn&lt;/h2&gt;



&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;&quot;Gerade wenn die Spannung steigt, wenn das Eisen heiß ist, braucht es Mut, echten Kontakt herzustellen. Kein Kampf, kein Machtspiel... Aber Verbindung.&quot;&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot;&gt;Carla Stals (Organisatorin)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;


	



&lt;h4 style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;&quot;Wir sprechen oft über Selbstfürsorge, aber wie macht man das? Heute, am zweiten Trainingstag, führten Elke und &lt;/i&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Christoph Göttl&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;i&gt; uns durch die Frage: Wie bleibe ich in herausfordernden Situationen &#039;grün&#039; oder sicher? Zum Beispiel, indem du Zwischenzeiten nutzt, um deinen Tag &#039;grün&#039; zu beginnen und zu beenden. Zum Beispiel: Wie fährst du zur Arbeit (Fahrrad, Auto, öffentliche Verkehrsmittel), wie startest du (direkt zu deinem Briefkasten und dabei mit einer Tasse Kaffee), wie verbringst du deine Pause? In &#039;grün&#039; wird die andere Person dich nicht sofort als Gefahr sehen und darauf reagieren.&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;Wenn du dich in einer schwierigen Situation befindest, kannst du deine Aufmerksamkeit dann auf deinen Körper, deinen Atem, deine Stimme und deine Stimme richten? Was verringert das Risiko einer Eskalation?&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;Nicht einfach, aber Übung und Bewusstsein helfen, aus dem &#039;roten&#039; Zustand herauszubleiben.&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;Morgen ist der dritte und letzte Tag, viel zum Nachdenken!&quot;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot;&gt;Wil van Nus (Teilnehmerin)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;


	



&lt;h4 style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;&quot;&lt;strong&gt;NeuroDeeskalation®&lt;/strong&gt; ist ein zusätzliches Puzzlestück, das unsere Arbeit an &lt;/i&gt;&lt;a rel=&quot;noopener&quot; href=&quot;https://www.linkedin.com/search/results/all/?keywords=%23nieuweautoriteit&amp;amp;origin=HASH_TAG_FROM_FEED&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;#nieuweautoriteit&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;i&gt; und &lt;/i&gt;&lt;a rel=&quot;noopener&quot; href=&quot;https://www.linkedin.com/search/results/all/?keywords=%23geweldloosverzet&amp;amp;origin=HASH_TAG_FROM_FEED&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;#geweldloosverzet&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;i&gt; viel tiefer und reichhaltiger macht. Es bietet Gelegenheiten, mitten in Eskalationen, wenn das Eisen heiß ist, gewaltfrei zu handeln.&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;Nicht einfach, aber machbar! Der Kern ist, Sicherheit und Verbindung zu gewährleisten... Und um das zu können, ist es wichtig, dass du selbst &quot;grün&quot; bist. Wie kann man das in oft komplexen Situationen wie einem Klassenzimmer oder einer Wohngruppe erreichen?&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;Ich habe gerade drei Tage Training mit &lt;/i&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Christoph&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;i&gt; und Elke Göttl absolviert, den Gründer:innen der &lt;strong&gt;NeuroDeeskalation®&lt;/strong&gt;&lt;/i&gt;s&lt;i&gt;bewegung. Drei warme, intensive Tage, die mir viele Antworten gegeben haben. Sie haben mich sogar zu einem etwas anderen Menschen gemacht.&quot;&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot;&gt;Hilde Leonard (Teilnehmerin)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;&quot;Was für eine wertvollen, energiegeladenen und intensiven drei Tage wir erlebt haben! Gemeinsam mit unserem Kollegen &lt;/i&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Bas van der Meulen&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;i&gt; van &lt;/i&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Euthopia&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;i&gt; und vielen anderen begeisterten Kollegen haben wir viel gelernt. Aus einer bindenden Autorität und gewaltfreiem Widerstand sind wir oft damit beschäftigt, das Eisen zu schmieden, wenn es kalt ist. Die Prinzipien der &lt;strong&gt;NeuroDeeskalation®&lt;/strong&gt; zeigen, was man tun kann, wenn das Eisen heiß ist.&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;Der Kinderpsychiater &lt;/i&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Christoph Göttl&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;i&gt; und Traumatherapeutin Elke Gottl aus Österreich führte uns durch diese Prinzipien der neuronalen Deeskalation und das Lernen, sie anzuwenden. Krisen managen und angespannte Momente in Verbindung und Genesung verwandeln. Es ist großartig, so viel selbst erleben zu können, das eigene Körperbewusstsein zu steigern, über Selbstregulation nachzudenken und zu fühlen, was man im Falle gewalttätiger Eskalationen im Therapieraum, bei den Eltern, in der Gruppe oder im Klassenzimmer tun kann. Und natürlich mit uns selbst als Eltern mit eigenen Kindern.&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;Inspiriert von den Lehrer:innen und auch von Kolleg:innen, zufrieden und müde, die mit vielen Ideen für die Zukunft nach Hause gehen! Jetzt müssen wir sehen, wie wir all die großartigen Einsichten und wertvollen Übungen in die Elternkurse und Schulungen/Workshops integrieren können, die wir bei &lt;/i&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Euthopia&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;i&gt; anbieten.&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Das schmeckt definitiv nach mehr! ...&quot;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot;&gt;Sandra Rutten-Kroot (Teilnehmerin)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;


	



&lt;h4 style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;&quot;Was für eine besondere Reihe von Reaktionen auf das 3-tägige NeuroDeeskalationstraining!&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Die Teilnehmer beschrieben das Training als wertvoll, aufschlussreich und tiefgehend. Viele haben angedeutet, dass sie mit einem offeneren Geist nach Hause gehen und neue Erkenntnisse gewonnen haben, die sofort anwendbar sind; sowohl für sich selbst als auch bei der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Was in fast jeder Rezension zurückkommt:&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;i&gt;Erleben durch Handeln! Die Kraft des Lernens durch Erfahrung, in einem sicheren Tempo und mit professioneller Führung.&lt;/i&gt;&lt;i&gt;Tiefe in der Ko-Regulierung. Genau diese Tiefe, nach der viele Fachleute suchen.&lt;/i&gt;&lt;i&gt;Praktisch und sofort einsetzbar. &quot;Schmieden, solange das Eisen heiß ist&quot;: der Mut, in schwierigen Momenten verbunden zu bleiben.&lt;/i&gt;&lt;i&gt;Begeisterte und erfahrene Trainer.&lt;/i&gt;&lt;i&gt;Die Atmosphäre, der Empfang und die Begleitung wurden als warm, gastfreundlich und inspirierend erlebt.&lt;/i&gt;&lt;i&gt;Die Reihenfolge und Schichtung der 3 Tage haben eine echte Transformation bewirkt.&lt;/i&gt;&lt;i&gt;Wissen, das beim Arbeiten mit Kindern wirklich gebraucht wird.&lt;/i&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Die Teilnehmer:innen empfanden das Training als sehr empfehlenswert, äußerst interessant und sogar unverzichtbar.&quot;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot;&gt;Carla Stals (Organisatorin)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;






&lt;h4 style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://www.ressourcenreich.at/_Resources/Persistent/6/d/b/6/6db6b961eb236f1313a59533d49d1a25a0286b0c/Aftermovie%20Neuro%20Foundation%20Training%20Netherlands.mp4#Aftermovie Neuro Foundation Training Netherlands&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;Aftermovie Neuro Foundation Training Netherlands&quot;&gt;&amp;gt; Aftermovie Neuro Foundation Training Netherlands&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&amp;nbsp;&lt;/h4&gt;






&lt;h1&gt;Die Ausbildner:innen&lt;/h1&gt;


	

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Dr. Christoph Göttl&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;Begründer der Methode NeuroDeeskalation®&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;Ausbildner&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mag. Elke Göttl-Resch&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;Geschäftsführerin ressourcenreich&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;Leiterin der Trainer*innenausbildung&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;




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        <title>Warum unser Nervensystem Orientierung braucht – Einblicke in die Welt der NeuroDeeskalation®</title>
        
            <author>
                <name>Michaela Nutz</name>
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        <updated>2026-02-09T01:00:00+01:00</updated>
        <summary>Warum es in eskalierenden Situationen eine andere Haltung und Begegnungsform braucht, um Menschen würdevoll zu begleiten und ihnen Support anzubieten.</summary>
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					&lt;img src=&quot;https://www.ressourcenreich.at/_Resources/Static/Packages/Inet.Ressourcenreich/img/adlergruen.svg&quot; title=&quot;&amp;lt;h5&amp;gt;Christoph Göttl, Kerstin Schweitzer&amp;lt;br&amp;gt;Elke Göttl-Resch, Karin Malaizier, Peter Kraus&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.ressourcenreich.at/_Resources/Persistent/3/6/f/c/36fc84c5c2f5167eb39e18c4b1fba5aca51b475a/SPI-4-25-Artikel-G%C3%B6ttl.pdf&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;Original Artikel in „Sozialpädagogische Impulse“&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.ressourcenreich.at/_Resources/Persistent/3/6/f/c/36fc84c5c2f5167eb39e18c4b1fba5aca51b475a/SPI-4-25-Artikel-G%C3%B6ttl.pdf&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;04/2025&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;a rel=&amp;quot;noopener&amp;quot; href=&amp;quot;https://sp-impulse.at/abo/&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;Abovorteilsangebot Sozialpädagogische Impulse: 4 Ausgaben - 19€&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/h5&amp;gt;&quot;&gt;
				
		
		
	

&lt;h5&gt;Christoph Göttl, Kerstin Schweitzer&lt;br&gt;Elke Göttl-Resch, Karin Malaizier, Peter Kraus&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;a href=&quot;https://www.ressourcenreich.at/_Resources/Persistent/3/6/f/c/36fc84c5c2f5167eb39e18c4b1fba5aca51b475a/SPI-4-25-Artikel-G%C3%B6ttl.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Original Artikel in „Sozialpädagogische Impulse“&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;a href=&quot;https://www.ressourcenreich.at/_Resources/Persistent/3/6/f/c/36fc84c5c2f5167eb39e18c4b1fba5aca51b475a/SPI-4-25-Artikel-G%C3%B6ttl.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;04/2025&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;a rel=&quot;noopener&quot; href=&quot;https://sp-impulse.at/abo/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Abovorteilsangebot Sozialpädagogische Impulse: 4 Ausgaben - 19€&amp;nbsp;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&amp;nbsp;&lt;/h5&gt;



&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Warum es in eskalierenden Situationen eine andere Haltung und Begegnungsform braucht, um Menschen würdevoll zu begleiten und ihnen Support anzubieten.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Es ist Sonntag, 17 Uhr. Neele möchte die Zeit bis zum Abendessen noch nützen, um ihre Lieblingsserie zu streamen. Sie ist mittlerweile schon bei Staffel 8, Folge 4. Immer wenn sie sich nach Familie sehnt, ist die Serie ein hilfreicher Firefighter für sie. Auch nach 7 Jahren WG-Erfahrung ist diese Sehnsucht noch schmerzhaft.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Neele betritt den Fernsehraum und erstarrt. Der Fernseher ist besetzt. Und schon taucht wieder dieses altbekannte Kribbeln in ihren Fingerspitzen auf und diese Enge in der Brust.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Neeles Blick wird eng und starr, ihre Bewegungen zackig, ihre Stimme laut und unrhythmisch. Türen knallen. Bilder fliegen von den Wänden. Julia, die einzige Betreuerin im Dienst, ist gerade dabei die Tagesdokumentation zu schreiben.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„&lt;i&gt;Ich bin dir scheißegal“, schreit Neele.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„&lt;i&gt;Ich hab es gar nicht richtig mitbekommen, außer davor ihr typisches Tür-Knallen, das sie immer macht, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Und plötzlich, aus heiterem Himmel, eskaliert sie und droht mir, mich mit dem Couchtisch zu verprügeln“, erzählt Julia erschöpft Montag früh in der Teamsitzung. „Ich hab noch versucht, auf sie einzureden, aber sie hat mich gar nicht mehr wahrgenommen. So geht das nicht mehr weiter. Entweder sie geht oder ich kündige.“&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„&lt;i&gt;Übrigens, ihre Mama hat am Freitag angerufen und wieder mal spontan das gemeinsame Wochenende mit Neele abgesagt. Ich hab’s vergessen zu dokumentieren“, sagte Julias Kollegin, die am Freitag zuvor Dienst hatte.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Hintergrund&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn der Hirnstamm, der evolutionär älteste Teil unseres Gehirns, Bedrohung detektiert, löst dies bei Menschen automatisch angeborene bzw. erlernte Reaktionsmuster (lebensrettende Handlungen) mit neurobiologischer Aktivierung ihres &lt;i&gt;Gefahrensystems&lt;/i&gt; aus (Kearney &amp;amp; Lanius, 2022).&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Werden bei Klient*innen und Betreuer*innen Schlüsselreize (Traumatrigger) aktiviert, führt das zu symmetrischen Eskalationen. Schlüsselreize werden im Zusammenhang mit überwältigend erlebten Erfahrungen abgespeichert und sicherten einst das Überleben sowie die Bindung zur primären Bezugsperson (Maren et. al., 2013).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die NeuroDeeskalation® definiert alle Hochstresszustände eines Menschen, sowie alle Verhaltensweisen, die sich aus diesen Emotionen heraus zeigen, als &lt;i&gt;Eskalation&lt;/i&gt;. Neben neurobiologischen, bindungs- und traumatheoretischen Modellen legt sie den Fokus auch auf wissenschaftliche Studien, die den Zusammenhang zwischen physiologischen Parametern (HRV, Herz-Kohärenz, Atmung) und emotionaler Stabilität erforschen (Lehrer et al., 2020).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Soziale Orientierung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Neurobiologisch wird unser Gefahrensystem aktiviert durch &lt;i&gt;akute reale Gefahr&lt;/i&gt;, einen &lt;i&gt;Traumatrigger&lt;/i&gt; oder &lt;i&gt;fehlende Orientierung&lt;/i&gt;. Jedoch wenn es um unbekannte, gefährliche oder emotional belastende Situationen geht, reagieren wir neurobiologisch nicht sofort mit einer lebensrettenden Handlung, sondern wir &lt;i&gt;orientieren&lt;/i&gt; uns zuerst (Schauer &amp;amp; Elbert, 2010). Von klein auf orientieren wir uns in der Welt an den primären Bezugspersonen und tun dies als soziale Wesen ein Leben lang (Clarici et al., 2024). Unser autonomes Nervensystem scannt permanent, ob wir uns in Sicherheit oder Gefahr befinden. Diese ständige Abfrage braucht Orientierung über die Situation und, in sozialen Interaktionen, über die Person. Fehlt Orientierung, fühlen wir uns bedroht (Freeston &amp;amp; Komes, 2023).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In Hochstresssituationen orientieren wir uns instinktiv an der Mimik und Körperhaltung unseres Gegenübers, an der &lt;i&gt;sozialen Orientierungsperson&lt;/i&gt;. Wir prüfen ihren Blick, Stimmlage und Sprechrhythmus, mit der Frage: bin ich in Sicherheit und kann ich explorieren? Oder ist es gefährlich? Und wenn ja, bleibst du an meiner Seite und supportest mich?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nimmt Neele die Sozialpädagogin Julia als &lt;i&gt;Soziale Orientierungsperson&lt;/i&gt; wahr, wird sich ihr Nervensystem ganz automatisch an Julias Körpersprache orientieren, um diese wesentlichen, wichtigen Botschaften zu bekommen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;strong&gt;NeuroDeeskalation® in der Praxis&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kommen wir in die Wahrnehmung eines hochgestressten Menschen, will dieser zuerst wissen: Freund oder Feind. Da das Lesen von Körpersprache schneller funktioniert, als wir denken können, kommt es jetzt darauf an, was wir als Soziale Orientierungsperson &lt;i&gt;verkörpern&lt;/i&gt;. &lt;i&gt;Ob die Situation eskaliert, ist immer davon abhängig, wie die Person uns &lt;strong&gt;liest&lt;/strong&gt;.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wollen wir also Orientierung und Support bieten, braucht es unsere volle Präsenz.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Selbstwahrnehmung&lt;/i&gt; ist die Basis dafür. Sie ermöglicht Selbstregulation, die Wahrnehmung von uns zum Gegenüber, der ganzen Situation und wieder zurück, wie in einer liegenden Acht (Abb. 1).&lt;/p&gt;



&lt;p&gt;&lt;i&gt;Abb. 1: Fünf Schritte der NeuroDeeskalation®, ©mnutz.at&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;



&lt;p&gt;Zur Selbstwahrnehmung in Hochstresssituationen verwendet die NeuroDeeskalation® ein Ampelsystem (grün – rot). Grün bedeutet, ich bin präsent, reguliert, ein kohärentes Zusammenspiel zwischen Sympathikus und Parasympathikus. Ich bin in der Lage, mich mit offenem Herzen einer hochgestressten Person zu nähern und Support anzubieten. Rot bedeutet Hochstress und Dysbalance. Mein Gefahrensystem ist aktiv. Ich muss mich selbst schützen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Orientierung an eigenen somatischen Markern gibt dabei wertvolle Hinweise auf den Zustand unseres Nervensystems (vgl. Damasio, 1996).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bin ich grün und entscheide mich &lt;i&gt;bewusst&lt;/i&gt; für Support, stelle ich aktiv Kontakt her und bringe mich in die Wahrnehmung der eskalierenden Person.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dann nimmt der Zauber seinen Lauf. Genau wie der rhythmische „Tanz“ zwischen der Mutter und ihrem Baby, wenn Kontakt, Einstimmung, Selbst- und Co-Regulation in harmonischer Weise zusammenwirken (vgl. Stern, 1977/2002).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Methodisch gesehen befinden wir uns bereits in einer zentralen, wichtigen Phase der NeuroDeeskalation®, von der Dysregulation in die Regulation, vom Gefahrensystem weg hin zum Bindungssystem.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Während unsere beiden Nervensysteme rhythmisch miteinander in Verbindung stehen, mein Grün durch die fortlaufende Bewegung der liegenden Acht auf das ursprüngliche Rot der eskalierenden Person wirkt (Abb. 2), kann bei ihr wieder mehr Raum und Kontakt zu sich entstehen und damit wieder eine Reaktivierung des Großhirns, ihres &lt;i&gt;Wachturms&lt;/i&gt;. Dieser ermöglicht, das Geschehen auf Metaebene zu betrachten, Voraussagen und bewusste Entscheidungen zu treffen (Mitchell et al., 2005).&lt;/p&gt;



&lt;p&gt;&lt;i&gt;Abb. 2: Kontakt, Selbst- und Co-Regulation, ©mnutz.at&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;



&lt;p&gt;Ich begleite diesen Prozess durch verbale und nonverbale Kommunikationsangebote, welche die Person schrittweise wieder in einen regulierteren, veränderten (grünen) Bewusstseinszustand führen: durch &lt;i&gt;Spiegeln (Pacing)&lt;/i&gt; passe ich mich zunächst an das Erregungsniveau, Sprache, Mimik, Tempo und Affekte meines Gegenübers an. Ich stelle ein &lt;i&gt;Yes-Set&lt;/i&gt; her (vgl. Erickson et al., 1976) mit der Botschaft „ich sehe dich“. Dann nütze ich diesen aufgebauten Rapport und übernehme die &lt;i&gt;Guidance&lt;/i&gt; (&lt;i&gt;Leading&lt;/i&gt;) mit der Botschaft „ich bin da und guide dich da raus“. Durch bewusst langsamere Sprechweise, rhythmische Bewegungen, weiche Mimik und einladende Gestik signalisiere ich: Sicherheit.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diesen interaktiven Prozess unterstütze ich durch zukunftsorientierte Sätze und lösungsfokussierte Fragen. Mentalisierungsprozesse, Perspektiven- und Kontextwechsel werden Schritt für Schritt wieder möglich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit dem Bild der liegenden Acht und dem Wissen über emotionale Ansteckung (Chen et al., 2021) fokussiere ich immer wieder auf meine &lt;i&gt;Selbstregulation&lt;/i&gt;. Währenddessen überprüft mein Gegenüber immer wieder neu, ob weiterhin Gefahr besteht. In jedem dieser Momente starte ich den Prozess der NeuroDeekalation® von Neuem, bis ich merke, dass mein Gegenüber einen tiefen Atemzug setzt und sich an mir orientiert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„&lt;i&gt;Und als ich die Türen knallen hörte, wusste ich sofort, was zu tun war. Ich nahm mir einen kurzen Moment, erdete mich mit stabilem hüftbreitem Stand, nahm einen tiefen Atemzug, um mich zu regulieren, also mein Grün zu verstärken. Mit beiden Handflächen auf meiner Brust, sagte ich mir selbst „Los geht’s, Julia“ und ging hinaus zu Neele ins Vorzimmer. Neele nahm mich nicht wahr, deshalb setzte ich einen Reiz, indem ich 1x laut klatschte. Ich sprach Neele mit klarer Stimme und ihrem Namen an. Neele sah auf, begann sich zu orientieren und entdeckte mich. Meine Körperhaltung ihr gegenüber war offen, seitlich und zugewandt. Neeles Augen erreichten meine, ihr Blick immer noch starr. Mit ruhiger Stimme sagte ich „Neele, ich bin jetzt da. Ich bin da.“ Ich streckte meine Hand offen in ihre Richtung und sagte „dir geht´s nicht gut“. Meine Stimmlage senkte sich. „Ich bleib jetzt hier bei dir.“ Neeles Schultern lösten sich und sie sackte schluchzend zu Boden. Ich ließ mich auch zu Boden sinken, mit einem Abstand zu ihr, der sich gut für mich anfühlte. Ich spiegelte ihre schnelle, hastige Atemfrequenz. Dann setzte ich meine Atmung ganz bewusst langsamer und tiefer. Neeles Anspannung ließ nach. Sie blickte mich an.&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Fazit&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Es gibt einen &lt;i&gt;Raum&lt;/i&gt; zwischen Reiz und Reaktion und in diesem Raum liegt unsere Freiheit und in dieser Freiheit liegt unsere Würde.“ (vgl. Frankl, V., 1946).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schon ein kurzes Break, ein tiefer Atemzug, eine Veränderung der Körperposition kann dabei unterstützen, mich zu orientieren, mit mir in Kontakt zu kommen, grün zu werden und als Support wahrgenommen zu werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die NeuroDeeskalation® ist keine Methode, sondern eine Haltung und Begegnungsform, mit der Botschaft: „&lt;i&gt;All das hat seine Wurzeln in deiner inneren Not. Ich finde Ruhe, ich sehe dich und begleite dich sicher hindurch.“&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;






&lt;h1&gt;Die Autor:innen&lt;/h1&gt;


	

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Dr. Christoph Göttl&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Begründer der Methode NeuroDeeskalation®&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Ausbildner&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als ich den ersten Tag meiner Ausbildung zum Kinder- und Jugendpsychiater auf unserer kinder- und jugendpsychiatrischen Station, war ich überrascht und schockiert, wie wir in unserer Hilflosigkeit mit Eskalationen von Kindern und Jugendlichen umgingen. Wir kannten damals keine andere Möglichkeit, als ans Bett zu fixieren und zwangszumedizieren. Damals fixierte und zwangsmedizierte ich mehrmals wöchentlich. So hatte ich mir meinen Beruf nicht vorgestellt. Also machte ich mich daran, einen eigenen Ansatz, eine Alternative zu Fixieren und Zwangsmedikation zu entwickeln. Ich sah jede Eskalation als Krise und damit als Chance zu einem Schritt Heilung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;2015 gründete ich ein Team mit Elke Göttl-Resch, Peter Kraus und Karin Malaizier. 2019 stellten Herwig Thelen, Stefan Ofner und ich den Ansatz das erste Mal auf der 5. Internationalen Konferenz für Psychologie des gewaltfreien Widerstands (NVR – non-violence resistance) vor, hierzulande besser bekannt unter Neue Autorität nach Haim Omer. Inzwischen sind wir ein wachsendes Team aus derzeit 20 Trainer*innen unterschiedlichster Professionen in den Bereichen Psychiatrie, Behinderung, Kinder- und Jugendwohlfahrt, Elternschaft und Schule.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In diesem Artikel skizzieren wir den Ansatz in seinen Grundlagen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;



&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mag.a Kerstin Schweitzer&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Forschungsgruppe &lt;i&gt;NeuroDeeskalation®&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Trainerin&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach meinem Studium begann ich meine Arbeit in der Begleitung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in unterschiedlichen mobilen und stationären Settings. Spätestens als Leitung einer Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung bemerkte ich, dass es in herausfordernden, eskalierenden Situationen, mehr als das Wissen aus Psychologie, Pädagogik etc. braucht, das wir als Team im Rahmen unseren Ausbildungen gelernt haben. Es braucht mehr als ein „10-Schritte-Deeskalationsprogramm“, das wir einüben und anwenden … und es braucht auch mehr als WG-Regeln und ein Belohnungssystem.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Rahmen einer Team-Fortbildung durften wir die NeuroDeeskalation® kennenlernen. Die NeuroDeeskalation® war ein Gamechanger: die eskalierende Person ist in großer Not, sie braucht Support. Und jede eskalierende Situation hat auch mit einem selbst zu tun. Aus heutiger Sicht kann ich diese Erfahrungen auch nochmals anders einordnen. Dies ist vor allem im Rahmen von Fortbildungen und Seminartätigkeit sehr wertvoll.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als Teil der Forschungsgruppe NeuroDeeskalation® macht es mir großen Spaß, Themen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, Zusammenhänge zu entdecken und Erkenntnisse zu gewinnen, die über den Einzelfall hinausgehen. Mit dieser Haltung lassen sich Praxis und Theorie, Erfahrung und Evidenz, individuelle Geschichten und wissenschaftliche Modelle miteinander verknüpfen. So entstehen für mich neue Impulse, die meine Arbeit lebendig und wirksam halten.&lt;/p&gt;








&lt;h1&gt;Mitbegründer:innen der Methode NeuroDeeskalation®&lt;/h1&gt;


	

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mag. Elke Göttl-Resch&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;Geschäftsführerin ressourcenreich&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;Leiterin der Trainer*innenausbildung&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine Aufgabe ist es Menschen so zu begegnen, dass sie in Kontakt mit ihrem heilen Wesen kommen. Ich mag Räume öffnen zum Forschen und Träumen, zum Spüren und Ordnen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;In der NeuroDeeskalation® schule ich die Stille im Auge des Taifuns.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;



&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Karin Malaizier&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;Ausbildnerin&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In meiner Rolle als NeuroDeeskalationstrainerin und Ausbildnerin gestalte ich in wertschätzenden Begegnungen Räume, in denen Menschen die Möglichkeit haben, in tiefen Kontakt mit sich selbst und anderen zu treten und ihre persönlichen Herausforderungen mit Zuversicht zu meistern.&lt;br&gt;&lt;br&gt;NeuroDeeskalation® trägt dazu bei, indem sie nicht nur akute Eskalationen entschärft, sondern alte Muster unterbricht.&lt;/p&gt;



&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Peter Kraus&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;Ausbildner&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine Aufgabe ist es Menschen zu befähigen, Psychiatrien und soziale Einrichtungen als sichere Orte zu gestalten, in denen Krisenbewältigung, Beziehung und Ressourcenorientierung mit Freude und Kreativität gelebt wird.&lt;br&gt;&lt;br&gt;NeuroDeeskalation® ist hierzu eine nie versiegende, sprudelnde Quelle, die Weite und Entwicklung ermöglicht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;








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        <title>Eine Gesellschaft, die sich schützt&amp;nbsp;</title>
        
            <author>
                <name>Maximilian Hempt</name>
            </author>
        
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        <updated>2025-12-12T01:00:00+01:00</updated>
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&lt;h5&gt;26.11.2025&lt;br&gt;&lt;br&gt;von Maximilian Hempt&lt;br&gt;Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision und NeuroDeskalation® Trainer&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;a rel=&quot;noopener&quot; href=&quot;https://www.faktor-d.org/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Artikel für das Onlinemagazin Faktor D&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&amp;nbsp;&lt;/h5&gt;



&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Oft sind herausfordernde emotionale Reaktionen das Ergebnis eines tiefsitzenden Überlebensimpulses von Menschen und ganzen Gesellschaften. Wir müssen diese Emotionen ernst nehmen – und dürfen gleichzeitig nicht in ihnen steckenbleiben.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich lade dich zu Beginn ein, dir einen Moment Zeit zu nehmen und an die Corona-Pandemie zurückzudenken. Hol dir den Aspekt dieser Zeit her, der dich damals besonders herausgefordert hat. Lass dir Zeit und spüre nach, was es mit dir macht, wieder daran zu denken.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn ich das mache, tauchen bei mir ganz unterschiedliche Erinnerungen auf. Ich spüre eine Enge, wenn ich daran denke, wie sehr sich die Gesellschaft für mich damals nach zwei unversöhnlichen Lagern angefühlt hat. Ich kann mich allerdings auch noch gut an das angenehme Gefühl erinnern, mich auf der vermeintlich klugen und richtigen Seite zu sehen – und daran, wie sehr ich mich über andere Meinungen geärgert habe. So sehr, dass es mir nicht möglich war, verstehen zu wollen und zuzuhören. Mit zeitlichem Abstand fällt es mir nun leichter, differenzierter auf Situationen, Menschen und Meinungen zu blicken. Was bleibt, ist das Unbehagen darüber, wie schnell es mich damals in die Enge getrieben hat und was das mit meinem Blick auf andere Menschen gemacht hat.&lt;br&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;h4 style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;Die Auswirkung von Krisen&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;Und schon sind wir mitten im Thema: Damals wie heute, inmitten multipler Krisen, reagiert unser Gehirn auf Bedrohung nach demselben Muster. Auslöser sind akut wahrgenommene Gefahren, fehlende Orientierung sowie traumabedingte Trigger. Wenn wir beispielsweise die Corona-Pandemie über diese drei Aspekte legen, wird schnell deutlich, dass Bedrohung in komplexen Situationen multifaktoriell ausgelöst wird. Da war zum einen die Gefahrenebene, beispielsweise die Ansteckungsgefahr, Freiheitseinschränkungen oder der Verlust von Gemeinschaft und die damit einhergehende drohende Einsamkeit. Zum anderen ein hohes Maß an Orientierungslosigkeit, denn vieles war ungewiss und nicht vorhersagbar. Gleichzeitig fehlte es an guter Krisenkommunikation seitens politischer Verantwortungsträger:innen. Zusätzlich wirkten kollektive und transgenerationale Traumatrigger. Letztere beschreiben Auswirkungen von Erschütterungen, die wir nicht selbst erlebt haben, die aber über Generationen weitergegeben werden – biologisch, emotional und sozial.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Voraussetzung für die Entstehung eines Traumas ist ein als bedrohlich wahrgenommenes Ereignis, das starke Hilflosigkeit auslöst und das anschließend nicht adäquat verarbeitet und integriert werden kann. Das Nervensystem bleibt in weiterer Folge in Alarmbereitschaft, auch wenn die Gefahr längst vorbei ist. Bei Aktivierung der damaligen Bedrohung reagiert das Nervensystem mit all den zur Verfügung stehenden und abgespeicherten Überlebensimpulsen. Und diese neurobiologische Reaktionsweise kann eben auch auf ganze Gesellschaftssysteme umgelegt werden. Dass es im Zuge einer Pandemie sowie anderen Krisen unserer Zeit vielfältige Trigger vergangener (auch transgenerationaler) Bedrohungsereignisse gibt, erscheint mir nur logisch.&lt;br&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;h4 style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;Emotionen und Überlebensimpulse&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;Ein genauerer Blick auf die Funktionsweise von Bedrohung zeigt uns, dass Emotionen wie Angst/Panik, Wut, Ohnmacht mit den Überlebensmechanismen Flucht, Kampf, Erstarrung und Unterwerfung zusammenhängen. Diese sind kein Zufallsprodukt. Vielmehr beziehen sie sich auf einen Reiz als Bezugspunkt. Vereinfacht gesagt: Wenn ich im Wald spaziere und ein Reh mich entdeckt, dann rennt dieses nicht sofort weg. Es wird mich erst kurz anstarren und es kommt zu einer Orientierungsreaktion, in der das Reh mit all seinen Sinnen Informationen darüber sammelt, ob Gefahr droht oder nicht. Dies bestimmt die weiteren Handlungen. Diese neurobiologische Funktionsweise wohnt auch uns inne. Auch gesellschaftliche Verhaltensweisen, die uns besonders herausfordern – bei anderen wie bei uns selbst – können als Reaktion auf Bedrohung verstanden werden. Immer mit dem Ziel, größtmögliche Sicherheit und Kontrolle herzustellen. Dies könnte beispielsweise bei der Flucht die Vermeidung von Nachrichten/Informationen sein, beim Kampf die Angriffslustigkeit in Diskussionen, bei der Erstarrung die Position „Hilft alles nichts, mich hört eh niemand“ und bei der Unterwerfung die Sehnsucht nach autoritärer Führung. Es lässt sich also sagen, dass heftige Emotionen oftmals in Verbindung mit Überlebensimpulsen stehen. Für unser gesellschaftliches Miteinander heißt das, dass es zwar gut und hilfreich ist, diesen oftmals als unangenehme Emotionen sowie deren Hintergründe Raum zu geben und sie anzuerkennen, jedoch nicht darin stecken zu bleiben. Demokratiepolitische Initiativen sollen Angebote sein, welche Personen aus dem Gefahrenbereich heraus- und in ein Gefühl von Geborgenheit und Beteiligung hineinholen. Gemeinschaft und Kontakt stellen einen Gegenpol zur Bedrohung dar.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn ich mir also die Frage stelle, was mir in Coronazeiten in meiner Einengung gutgetan hätte, so wäre das ein sicherer Rahmen für Austausch mit der vermeintlich anderen Seite gewesen. Wenn es damals möglich gewesen wäre, zu sprechen und anderen offen zuzuhören und das über die Inhaltsebene hinausgegangen wäre, dann hätten wir die darunterliegenden Emotionen und Werte erfahren und vermutlich auf dieser Ebene Gemeinsamkeiten entdecken können, welche wir nicht für möglich gehalten hätten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Blick zurück birgt die Gefahr, im „hätte, wäre“ steckenzubleiben. Daher zum Schluss die Einladung, mit den Erfahrungen, was in solchen Situationen gut gewesen wäre, den Blick nach vorne zu richten und zu gestalten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


	

&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Maximilian Hempt&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision, Sozialpädagoge, NeuroDeskalation® Trainer im Sozial-, Bildungs- und Gesundheitsbereich&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;i&gt;&lt;strong&gt;„Ich brenne dafür, Menschen darin zu unterstützen, den guten Grund hinter schwierigen Verhaltensweisen zu erkennen und gemeinsam hilfreiche Wege der Veränderung zu entwickeln.“&lt;/strong&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;





&lt;p&gt;Ich war viele Jahre in sozialpsychiatrischen Wohngemeinschaften als Sozialpädagoge und später als Einrichtungsleitung tätig. Seit 2019 arbeite ich als personenzentrierter Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision und bin als Team- und Fallsupervisor in Sozialeinrichtungen tätig. Ich bin nebenberuflich Lehrender für Soziale Arbeit an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Campus Wien und halte Fortbildungen und NeuroDeeskalationstrainings im Sozial-, Bildungs- und Gesundheitsbereich. Im Rahmen eines Projekts des personzentrierten Psychotherapievereins ÖGWG engagiere ich mich in der Entwicklung und Etablierung von Dialoggruppen, die Menschen mit unterschiedlichen Meinungen in einem sicheren Rahmen miteinander in Kontakt bringen.&lt;/p&gt;



&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://www.ressourcenreich.at/de/mediathek-1.atom&quot;&gt;&amp;gt; Video: Ausschnitt aus einem Online-Auftritt zur Kampagne &quot;Emotionen und Demokratie&quot; von &lt;/a&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https://www.ressourcenreich.at/de/mediathek-1.atom&quot;&gt;&lt;i&gt;Faktor-D am &lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://www.ressourcenreich.at/de/mediathek-1.atom&quot;&gt;26.11.2025 mit Maximilian Hempt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


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        <title>Schüler*innen in der Krise: NeuroDeeskalation® als Antwort</title>
        
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                <name>Michaela Nutz</name>
            </author>
        
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        <updated>2025-11-25T01:00:00+01:00</updated>
        <summary>Die Fragestellung zum Fachtag in Antwerpen: „Lehrkräfte fühlen sich unter Druck gesetzt, in eine eskalierte Situation einzugreifen, um die Sicherheit wiederherzustellen. Aber was bedeutet das konkret?…</summary>
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					&lt;img src=&quot;https://www.ressourcenreich.at/_Resources/Static/Packages/Inet.Ressourcenreich/img/adlergruen.svg&quot; title=&quot;&amp;lt;h5&amp;gt;Bericht zum Fachtag &amp;quot;Leerling in crisis: Neurode-escalation als antwoord&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;mit&amp;amp;nbsp;Elke Göttl-Resch und Christoph Göttl&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Antwerpen, 21. November 2025&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Veranstalter: Bildungsnetzwerk Neue Autorität und gewaltfreier Widerstand in der Schule&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;a target=&amp;quot;_blank&amp;quot; rel=&amp;quot;noopener&amp;quot; href=&amp;quot;http://www.nagvopschool.be/neurode-escalatie.html&amp;quot;&amp;gt;Vormingsnetwerk Nieuwe Autoriteit En Geweldloos Verzet Op School&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;amp; CNO (Universität Antwerpen)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Text: Stefanie Duyvejonck und Hilde Leonard&amp;lt;br&amp;gt;Übersetzung: DeepL.com, Überarbeitung ressourcenreich&amp;lt;br&amp;gt;Fotocredit: SeventyFour&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/h5&amp;gt;&quot;&gt;
				
		
		
	

&lt;h5&gt;Bericht zum Fachtag &quot;Leerling in crisis: Neurode-escalation als antwoord&quot;&lt;br&gt;mit&amp;nbsp;Elke Göttl-Resch und Christoph Göttl&amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Antwerpen, 21. November 2025&lt;br&gt;&lt;br&gt;Veranstalter: Bildungsnetzwerk Neue Autorität und gewaltfreier Widerstand in der Schule&lt;br&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot; href=&quot;http://www.nagvopschool.be/neurode-escalatie.html&quot;&gt;Vormingsnetwerk Nieuwe Autoriteit En Geweldloos Verzet Op School&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&amp;nbsp;&amp;amp; CNO (Universität Antwerpen)&lt;br&gt;&lt;br&gt;Text: Stefanie Duyvejonck und Hilde Leonard&lt;br&gt;Übersetzung: DeepL.com, Überarbeitung ressourcenreich&lt;br&gt;Fotocredit: SeventyFour&lt;br&gt;&amp;nbsp;&lt;/h5&gt;



&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Fragestellung zum Fachtag: „Lehrkräfte fühlen sich unter Druck gesetzt, in eine eskalierte Situation einzugreifen, um die Sicherheit wiederherzustellen. Aber was bedeutet das konkret?“&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der Thementag versprach eine Antwort darauf, ein Versprechen, das definitiv eingehalten wurde. Mit ihrem umfangreichen Fachwissen, spannenden Geschichten und praktischen Rollenspielen führten uns Christoph Göttl und Elke Göttl-Resch durch den Tag, der nach Meinung vieler, viel zu schnell vorbei war. Das Engagement der Gruppe war sehr groß und das Thema erwies sich als fruchtbarer Boden für einen regen Austausch. Der Veranstaltungsort und die Zusammenarbeit mit dem CNO (Universität Antwerpen) trugen ebenfalls zu einer sehr angenehmen Atmosphäre bei. Viele zeigten sofort Interesse an einer Fortsetzung. Unser Bildungsnetzwerk wird sich gemeinsam mit dem CNO Antwerpen sowie Christoph und Elke erneut damit befassen. Fortsetzung folgt ...&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;Stefanie Duyvejonck erzählt im Folgenden, was ihr von diesem Tag in Erinnerung geblieben ist, und gibt einen kleinen Einblick:&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Was bedeutet Neurodeeskalation® in der Praxis?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Zuerst Selbstregulierung!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Selbstregulierung ist der erste Schritt innerhalb einiger einfacher körperorientierter Werkzeuge, um eine Eskalation zu unterbrechen. Das Verständnis der eigenen Selbstregulierung hilft Ihnen, die Eskalation aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Es hilft Ihnen auch, die Situation „für einen Moment” zu unterbrechen, bevor Sie weitermachen. Diese Unterbrechung gelingt Ihnen durch Training immer besser.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aus dem Publikum kamen zahlreiche Beispiele dafür, wie wir uns selbst regulieren können, was nur bedeuten kann, dass wir oft schon sehr bewusst damit umgehen. Drei einfache Tipps aus der körperorientierten Therapie von Christoph und Elke wurden geteilt: „&lt;i&gt;Atmen, Hand auf das Herz legen und wiegende Bewegungen”.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Sind Sie rot oder grün?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wer „rot” ist, ist noch unreguliert. Dann ist entweder Selbstregulierung oder die Unterstützung eines anderen erforderlich, um „grün” zu werden. Über Selbstregulierung werden Sie „grün”. Über Co-Regulierung kann der regulierte Zustand („grüne Zustand”) auf andere übertragen werden. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;strong&gt;„Es dreht sich alles um Körpersprache”&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein kurzer theoretischer Rahmen: Unser Gehirn besteht aus verschiedenen Teilen, die kurz- oder langfristig handeln. Bei akuter Gefahr oder Eskalation dominiert unser Reptiliengehirn, sodass wir nur noch kämpfen, fliehen oder erstarren können. In diesem Zustand schenken wir dem, was andere sagen, keine Beachtung. Jede Botschaft ist viel zu komplex und kommt nicht an. Was bleibt übrig? Die Körpersprache „lesen“, den Tonfall einer Stimme hören und interpretieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Werden Sie zur sozialen Bezugsperson!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nur als soziale Bezugsperson können Sie Einfluss auf die andere Person nehmen, um die Situation zu ändern. Wie macht man das?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zuerst &lt;strong&gt;regulieren Sie sich selbst&lt;/strong&gt; (Anm. ressourcenreich). So strahlen Sie „pure Präsenz” aus.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit Ihrer &lt;strong&gt;Körpersprache&lt;/strong&gt; können Sie Ihre Präsenz verstärken. Eine offene Haltung, Augenkontakt und eine physische Einladung (z. B. eine ausgestreckte Hand) signalisieren der Person, die sich in einer Eskalationssituation befindet, dass Sie da sind und keine Gefahr darstellen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Anschließend geben Sie ein &lt;strong&gt;„Signal”&lt;/strong&gt;, um die Situation zu unterbrechen. Dieses Signal kann visuell oder akustisch sein. Es kann auch mit Vibrationen, Temperatur, einer sicheren Berührung usw. zu tun haben. Es handelt sich um ein sensorisches Signal, bei dem Schmerzen unbedingt vermieden werden müssen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Danach beginnen Sie mit dem &lt;strong&gt;„Spiegeln”&lt;/strong&gt;: Sie nehmen die gleiche Haltung ein, wiederholen bestimmte Wörter, passen Ihre Atmung an die des anderen an, erkennen und benennen die Emotionen, ...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Erst dann kann eine Verbindung hergestellt und eine Lösung für die Situation gesucht werden. &lt;strong&gt;Intuition&lt;/strong&gt; kann dabei ein wirkungsvolles Mittel sein. Die Aufforderung lautet: Experimentieren Sie und finden Sie heraus, was für Sie funktioniert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In verschiedenen Rollenspielen demonstrierte Christoph wie man in unterschiedlichen Situationen zur sozialen Bezugsperson werden kann.&lt;/p&gt;


	



&lt;p&gt;&lt;i&gt;Christoph ist Kinder- und Jugendpsychiater und Arzt mit Spezialisierung auf körperorientierte Therapie. Elke ist Traumatherapeutin, spezialisiert auf körperorientierte Therapie. Gemeinsam verbanden sie Praxis und Theorie in ihrer spannenden Erläuterung der Neuro-Deeskalation, einer Methode, die sie selbst entwickelt haben.&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;






&lt;h1&gt;Wie passt Neurodeeskalation® zu Neuer Autorität und gewaltfreiem Widerstand?&lt;/h1&gt;



&lt;p&gt;&lt;strong&gt;NAGV&lt;/strong&gt; steht für eine Form der Autorität, bei der Beziehungen im Mittelpunkt stehen statt Kontrolle und Zwang. Für viele Lehrer*innen passt diese Philosophie gut zu dem Bild nach dem sie lehren möchten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die sechs Säulen und die ihnen zugrunde liegende Haltung können Lehrer*innen helfen, auch in Zweifelsfällen, bei Ohnmacht, anhaltendem unerwünschtem Verhalten usw. aus einer Position der Stärke und Verbundenheit heraus zu handeln. Dabei spielt das Unterstützungsnetzwerk eine zentrale Rolle: Man muss es nicht alleine schaffen. Das Mantra &lt;i&gt;„Schmiede das Eisen, solange es kalt ist”&lt;/i&gt; hilft Lehrer*innen, sich im Moment eines Konflikts nicht zu verlieren. Die Stärke von NAGV auch darin, dass man immer darauf zurückkommen kann.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das bedeutet jedoch nicht, dass man in einer schwierigen Situation nichts unternimmt. Wenn ein Schüler sich nicht an eine Vereinbarung hält, sich auf dem Spielplatz gefährdend verhält, den Unterricht unmöglich macht usw., muss man in diesem Moment auch etwas unternehmen. Indem man eine klare Haltung einnimmt, die Stille nutzt, präsent bleibt, das Unterstützungsnetzwerk einbezieht und auf deeskalierende Sprache und Haltung setzt, kann man oft verhindern, dass eine Situation eskaliert oder die Ohnmacht überhandnimmt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Aber was, wenn das nicht ausreicht? Was, wenn man den Kontakt zu einem Schüler verliert, die Situation physisch unsicher wird, man sich selbst in eine schwierige Lage begibt?&lt;/strong&gt; Gerade dann greifen Lehrer:innen oft wieder auf Kontrolle und Zwang zurück. Lehrer*innen zeigen dann manchmal ein Verhalten, das nicht mehr mit ihren eigenen Werten übereinstimmt. Dadurch gerät die Beziehung zum Schüler unter Druck. Die Säulen von NAGV fallen wie ein Kartenhaus zusammen... Lehrer*innen fühlen sich dabei oft nicht wohl, wie die folgenden Aussagen zeigen:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;&quot;Da ich der einzige Mann im Team bin, werde ich manchmal aus dem Lehrerzimmer gerufen, wenn es zu Streitigkeiten kommt. Oft reicht meine Anwesenheit aus, um die Gemüter zu beruhigen. Kürzlich konnte ich einen Schüler nicht beruhigen. Mit den Blicken aller Schüler*innen und Kolleg*innen im Rücken habe ich den sich wehrenden Schüler über den gesamten Schulhof ins Gebäude gezogen. Das fühlte sich so nicht richtig an! Ich möchte so etwas nie wieder erleben, weiß aber nicht, was ich sonst hätte tun können.&quot;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In unserer Schule ist es manchmal sehr schwierig, Schüler*innen aus dem Unterricht zu entfernen, wenn sie stören. Wir erwägen eine Schulung in physischen Techniken, um Schüler*innen in solchen Situationen unter Kontrolle zu halten, damit wir sie physisch entfernen können. Viele Lehrer*innen sind jedoch überhaupt nicht damit einverstanden. Es muss doch eine humanere Möglichkeit geben, mit solchen Situationen umzugehen?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was wäre, wenn es möglich wäre, auch in kritischen Situationen mit Respekt sowohl gegenüber den Schüler*innen als auch gegenüber den verantwortlichen Erwachsenen zu handeln? &lt;strong&gt;Was wäre, wenn es möglich wäre, auch in solchen Momenten die Beziehung intakt zu halten oder sogar zu stärken? &lt;/strong&gt;Neurodeeskalation® kann uns dabei den Weg weisen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;NeuroDeskalation® &lt;/strong&gt;ist ein innovativer, gewaltfreier Ansatz, der konkrete Hilfsmittel bereitstellt, um Situationen, in denen jemand in eine Krise gerät, auf eine Weise zu deeskalieren, die allen Beteiligten – Lehrer*innen, Schüler*innen und Umstehenden – Respekt entgegenbringt. Mit &lt;strong&gt;Neurodeeskalation®&lt;/strong&gt; unterbrechen wir Eskalationen, stellen durch den Einsatz neurobiologischer Signale Kontakt zu der Person in der Eskalation her und bieten ihr erneut die &lt;strong&gt;Erfahrung von Verbundenheit und Sicherheit.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die körperorientierten Techniken stärken Lehrer und Betreuer darin, geerdet zu bleiben und dem eskalierenden Jugendlichen auch &lt;strong&gt;unter Druck solide Unterstützung&lt;/strong&gt; zu bieten. In Schulen kann es beispielsweise eingesetzt werden, um einen Schüler in einer Krise zu beruhigen, ohne freiheitsbeschränkende Maßnahmen, Ausschluss oder Strafen anzuwenden. Die Wirkung von &lt;strong&gt;Neurodeeskalation®&lt;/strong&gt; hängt nicht von der Intelligenz, dem Alter oder dem körperlichen oder geistigen Zustand des Schülers / der Schülerin ab.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Erfahrungsberichte: Die Auswirkungen von NeuroDeeskalation in einer Schule&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In den folgenden Videoclips berichten ein Schulleiter und einer Lehrerin aus Stuttgart über ihre Erfahrungen mit der Umsetzung von &amp;nbsp;&lt;strong&gt;Neurodeeskalation®&lt;/strong&gt; in einer Schule für Kinder mit Verhaltens- und Bindungsproblemen. Nach intensiven Schulungen und Begleitungen vollzog die Schule einen grundlegenden Wandel: &lt;strong&gt;von Kontrolle und Fixierung hin zu Prävention, beziehungsorientierter Arbeit und dem Schaffen von Sicherheit. &lt;/strong&gt;Der Ansatz führte zu weniger Eskalationen, mehr Ruhe in der Schule und einer &lt;strong&gt;positiven Veränderung in der Haltung und Sprache des gesamten Teams.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://www.ressourcenreich.at/&quot;&gt;&lt;strong&gt;&amp;gt; Testimonials&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;


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        <title>Internationale Konferenz für gewaltfreien Widerstand in Amsterdam - unsere Eindrücke</title>
        
            <author>
                <name>Dr. Christoph Göttl</name>
            </author>
        
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        <updated>2025-04-22T02:00:00+02:00</updated>
        <summary>Das erste Mal waren wir zu 7. gemeinsam bei der 8. Internationalen Konferenz für gewaltfreien Widerstand in Amsterdam von 3. bis 5. April 2025. Mit uns präsentierten Eli Lebowitz aus dem Yale Child St…</summary>
        <content type="html">
            

&lt;p&gt;Das erste Mal waren wir zu 7. gemeinsam bei der &lt;strong&gt;8. Internationalen Konferenz für gewaltfreien Widerstand in Amsterdam &lt;/strong&gt;von 3. bis 5. April 2025. Mit uns präsentierten Eli Lebowitz aus dem Yale Child Study Centre über SPACE, einem genialen Ansatz bei vermeidendem &lt;strong&gt;Verhalten bei Angst- und Essstörungen&lt;/strong&gt;, und Hilde Leonard &amp;amp; Freya Stevens über ihren Ansatz von &lt;strong&gt;gewaltfreien Schulen&lt;/strong&gt;. Meine Frau Elke Göttl-Resch und ich (Dr. Christoph Göttl) hatten auch die Ehre, eine der drei Masterclasses zu halten. Gemeinsam mit Teilnehmer*innen aus aller Welt erarbeiteten wir, wie eine &lt;strong&gt;Kombination von NeuroDeeskalation® und Neuer Autorität&lt;/strong&gt; möglich wird, um genau in solchen Situationen Bindung zu ermöglichen, wo das Eisen noch heiß ist.&lt;/p&gt;



&lt;p style=&quot;text-align:right;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Bild oben: Ressourcenreich-Delegation beim Weltkongress in Amsterdam&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als die Teilnehmer*innen aus der Masterclass strömten, traten sie ein in einen von Elke angeleiteten und gestalteten &lt;strong&gt;Raum der Stille und des Friedens&lt;/strong&gt; - bis wir alle die Stimmen erhoben, als Zeichen dafür, wie wichtig es in unseren Zeiten ist, sich für den Frieden einzusetzen. Vielen kamen die Tränen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich habe oft geweint auf dieser Konferenz - jeden Tag, mehrmals. Bei den &lt;strong&gt;berührenden Statements&lt;/strong&gt; von Michaela Fried über ihre Arbeit des gewaltfreien Widerstands in Gaza mit der Organisation Bridges for hope and peace; den Testimonials 4 junger gewaltfreier Widerstandskämpferinnen aus Afghanistan, dem Sudan, Tibet und der Ukraine aus der UWC Maastricht; oder auch der intensiven Erzählung der Tochter von Desmond und Leah Tutu, Mpho Tutu van Furth.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;



&lt;p style=&quot;text-align:right;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Bild oben: Junge Vertreterinnen des gewaltfreien Widerstands&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Erica Chenoweth hat Widerstand wissenschaftlich untersucht und dabei festgestellt, dass gewaltfreier Widerstand statistisch signifikant höhere Chancen auf Erfolg hat als bewaffneter.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Erik und Efke Faasen haben in ihrem wunderschönen Workshop gezeigt, wie Schulen gewaltfreien Widerstand etablieren können.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Peter Jacob und Willem Beckers haben mit uns &lt;strong&gt;Imaginationen&lt;/strong&gt; geübt, welche Eltern auf die Ankündigung und den Unterstützerkreis vorbereiten und mit ihrer Kollegin Marie-Louise Schreiter vom Max-Planck Institut gezeigt, wie Imaginationen neurobiologische Veränderung erzeugen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;



&lt;p&gt;Auffällig war die beeindruckende, perfekte und &lt;strong&gt;warmherzige Organisation&lt;/strong&gt; von Eliane Wiebenga, Ilse van den Heuvel, Wendy Verspeek, Carla Stals, Debby Kessels und Anita Bergmans. Wenn ich an diese Tage denke, atme ich tief Licht ein.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;“For there is always light, if only we are brave enough to see it. If only we are brave enough to be it.“&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;strong&gt;- Amanda Gorman&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Verbunden und dankbar,&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dein Christoph&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gründer der Bewegung NeuroDeeskalation® im Namen seines Teams.&lt;/p&gt;


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        <title>ZUGRIFF - Sozialpädagogik und Zwangsmassnahmen im Kinder- und jugendpsychiatrischen Setting</title>
        
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        <updated>2025-01-28T01:00:00+01:00</updated>
        <summary>Patricia Nydegger verfasste ihre Abschlussarbeit «Zugriff – Eine Diplomarbeit über Sozialpädagogik und Zwangsmaßnahmen im Kinder- und Jugendpsychiatrischen Setting» zum Thema Zwangsmaßnahmen im statio…</summary>
        <content type="html">
            

&lt;p&gt;________________________________________________________________________________________________&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


	

&lt;p&gt;Patricia Nydegger verfasste ihre Diplomarbeit im Jahr 2024 &amp;nbsp;im Rahmen ihrer Ausbildung zur Dipl. Sozialpädagogin an der Höheren Fachschule für Sozialpädagogik in Luzern.&lt;/p&gt;



    
            
                
    
            &lt;a href=&quot;https://www.ressourcenreich.at/_Resources/Persistent/f/f/d/f/ffdfbece692a9defc5dcf39898242a8d11f58f72/Zugriff%20Diplomarbeit%20Patricia%20Nydegger%20%281%29.pdf&quot; class=&quot;btn btn-primary btn-lg btn-block&quot;&gt;
                Download der Diplomarbeit
            &lt;/a&gt;
        

            
        






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        <title>Rettet das Kind - Implementierung NEURODEESKALATION®</title>
        
            <author>
                <name>Michaela Nutz</name>
            </author>
        
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        <updated></updated>
        <summary>Es gilt klug zu deeskalieren.</summary>
        <content type="html">
            



		
			
					&lt;img src=&quot;https://www.ressourcenreich.at/_Resources/Static/Packages/Inet.Ressourcenreich/img/adlergruen.svg&quot; title=&quot;&amp;lt;h5&amp;gt;Implementierung am Beispiel Rettet das Kind Salzburg&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Mai 2026&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Betreuung der Implementierung: Karin Malaizier, Elke Strauch&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Kurt Lackner, Bereichsleitung SOWO, Rettet das Kind Salzburg&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Auszug aus dem Jahresbereicht 2026: Mirjam Mitrovic´, Betreuerin der Jugend-WG Einstein&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/h5&amp;gt;&quot;&gt;
				
		
		
	

&lt;h5&gt;Implementierung am Beispiel Rettet das Kind Salzburg&lt;br&gt;&lt;br&gt;Mai 2026&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Betreuung der Implementierung: Karin Malaizier, Elke Strauch&lt;br&gt;&lt;br&gt;Kurt Lackner, Bereichsleitung SOWO, Rettet das Kind Salzburg&lt;br&gt;&lt;br&gt;Auszug aus dem Jahresbereicht 2026: Mirjam Mitrovic´, Betreuerin der Jugend-WG Einstein&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&amp;nbsp;&lt;/h5&gt;



&lt;p&gt;&lt;i&gt;Rettet das Kind Salzburg&lt;/i&gt; ist eine gemeinnützige Sozialorganisation tätig in den Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe, der Teilhabe für Menschen mit Behinderungen und der Grundversorgung. Rund 300 MitarbeiterInnen widmen sich an 17 Standorten ihren Aufgaben. 100 Kindern- und Jugendlichen wird ein ein Zuhause gegeben, 300 Familien werden mobil unterstützt, 50 junge Erwachsene in Ihrer Berufsausbildung gefördert und für 60 kriegsvertriebenen Menschen wird eine Grundversorgung verschafft. Seit Anfang 2025 läuft in der Einrichtung der Implementierungsprozess der NeuroDeeskalation®.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Karin Malaizier, NeuroDe®-Coach und Ausbildnerin, ist für Implementierungen der NeuroDeeskalation® in Institutionen verantwortlich und betreut &amp;nbsp;auch die Organisation &lt;i&gt;Rettet das Kind Salzburg: &quot;&lt;/i&gt;Ich unterstütze und begleite Institutionen dabei, die Prinzipien der Neurodeeskalation® als festen und lebendigen Bestandteil ihrer Strukturen zu verankern. Durch fachliche Begleitung, praxisnahe Schulungen und individuell angepasste Formate, erarbeiten wir gemeinsam Ansätze, die eine nachhaltige Umsetzung innerhalb bereits bestehender Strukturen ermöglichen. Im Sinne unseres Adler-Bildes in der NeuroDeeskalation® gilt es zunächst, &lt;strong&gt;den Flugraum zu klären&lt;/strong&gt;. Als erstes wird eine Steuergruppe gebildet. Die Steuergruppe besteht aus leitenden Personen der Institution, Mitarbeiter:innen mit Schlüsselfunktionen und begleitenden Personen aus der NeuroDeeskalation®. &lt;strong&gt;Ziel ist die schrittweise Überführung der Steuerungsverantwortung in das System sowie die nachhaltige Verankerung der&amp;nbsp;NeuroDeeskalation®&amp;nbsp;in Strukturen und Kultur.&lt;/strong&gt; Die Steuergruppe verantwortet die adaptive Gestaltung des Prozesses. Das heißt, &lt;strong&gt;dem Adler Aufwind zu ermöglichen&lt;/strong&gt;: der strategische Rahmen wird geschaffen und die Anschlussfähigkeit im System sicher gestellt. Das bedeutet: wir beobachten Resonanz, Irritation und Widerstand. Es folgen systematische Auswertung erster Rückmeldungen und adaptive Anpassung von Formaten, Tiefe und Tempo.&quot;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;



&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Elke Strauch, NeuroDe®-Coach und Fachärztin für Kinder- und&amp;nbsp;Jugendheilkunde, begleitet die Betreuer:innen von Rettet das Kind Salzburg vor Ort. Sie betont v.a. die Vorteile der Betreuung über einen langen Zeitraum hinweg: &quot;Ich erlebe es als besonders bereichernd und faszinierend, Fachkräfte im Rahmen eines Implementierungsprozesses über einen längeren Zeitraum hinweg zu begleiten und gemeinsam durch die Brille der NeuroDeeskalation® auf herausfordernde Situationen zu blicken. Gerade dieser gemeinsame Entwicklungsprozess eröffnet oft neue Perspektiven, schafft ein tieferes Verständnis für Verhaltensdynamiken und ermöglicht nachhaltige Veränderungen im pädagogischen und therapeutischen Alltag.&quot; (Podcast zu NeuroDeeskalation® mit Elke Strauch in der &lt;a href=&quot;https://www.ressourcenreich.at/de/mediathek-1.html&quot;&gt;Mediathek&lt;/a&gt;.)&lt;/p&gt;



&lt;p&gt;Kurt Lackner ist Bereichsleiter SOWO von Rettet das Kind Salzburg und Mitglied der Steuergruppe NeuroDeeskalation®. Seine Sicht auf den Prozess beginnt er mit einem Zitat Viktor Frankls:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;&lt;strong&gt;&quot;Es gibt einen Raum zwischen Reiz und Reaktion und in diesem Raum liegt unsere Freiheit und in dieser Freiheit liegt unsere Würde.“ &lt;/strong&gt;(Viktor E. Frankl, 1946)&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Durch die Auseinandersetzung mit den Haltungen, Wirkungen und Möglichkeiten der NeuroDeeskalation® haben wir in unseren 10 unterschiedlichen Arbeitsteams insgesamt eine andere Arbeitsweise erfahren: &lt;i&gt;„Es nicht so schnell in eine Lösung bringen zu müssen!“&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Betreuer:innen kommen in Anwendung der deeskalierenden Positionierung nicht nur selber schneller wieder in einen Bereich, der zwar nicht immer gleich eindeutig „GRÜN“ ist - allerdings auch nicht gleichbleibend „ROT“.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es gibt also noch mehr als GRÜN oder ROT - das, was auch Frankl mit dem Raum zwischen Reiz und Reaktion gemeint hat. Es mal nur würdigen. Es darf sein, dass jemand in Rage ist, es passiert, dass die Tasse fliegt, es geschieht während ich tief Luft hole. Die Situation ist heftig und ich kann es dennoch im Moment betrachten, aushalten, nicht gleich als Bedrohung erleben müssen, es auch gut sein lassen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich kann es auch lernen, dass meine Handlungssicherheit in Schritten wächst. Nicht sprunghaft – aber kontinuierlich. Ich habe nicht alles unter Kontrolle – muss ich auch gar nicht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Durch diese innere Erlaubnis, dass nicht jeder Moment kontrollierbar ist, dass ich auch mal auf die Seite treten kann, verändert sich automatisch mein unbewusster Beitrag als kongenialer Eskalationspartner. Wie eine Souffleuse im Theater, die Hamlet durch eine andere Textur besänftigt, statt aufwiegelt. Wenn dann auch noch durch Übung die passende verbale Begleitung, Intervention oder Hilfestellung zur Verfügung gestellt wird, kann es gelingen: das Führen zurück in die Beziehung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir haben uns entschlossen, die Coachings unseren Arbeitsteams über die Grundausbildung hinaus weiterhin regelmäßig anzubieten. Wie uns das in finanziell herausfordernden Zeiten gelingen kann, ist eine andere Frage. Auch hier gilt es klug zu deeskalieren ...&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;






&lt;h2 style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;NeuroDeeskalation® im Jugendwohnhaus Einstein&lt;/h2&gt;






&lt;h4 style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&amp;nbsp;Auszug aus dem Jahresbericht 2026&lt;br&gt;&lt;br&gt;von Mirjam Mitrovic´, Betreuerin der Jugend-WG Einstein&lt;/h4&gt;&amp;nbsp;



&lt;p&gt;Im Frühjahr 2025 wurde von unserer SOWO-Bereichsleitung eine umfassende Fortbildung zum Thema Neurodeeskalation für alle pädagogischen Mitarbeiter:innen organisiert. Innerhalb von drei Tagen wurden die spannenden Inhalte von zwei sehr erfahrenen Trainer:innen von „ressourcenreich“ mittels Theorie-Input sowie praxisnahen Übungen vermittelt. Ein riesiger Vorteil dieser Fortbildung war es zum einen, dass alle Mitglieder des Teams teilnahmen und zum anderen, dass es für ein ganzes Jahr ein begleitendes Coaching für jeweils zwei Kolleg:innen des Teams gab. Dies ermöglichte es, dass alle denselben Informationsstand haben und dass laufend aktuelle Thematiken und ggf. Krisen professionell mit einer NeuroDeeskalation®s-Expertin sowie anderen Teams besprochen und reflektiert werden konnten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zielsetzungen der Fortbildung waren, durch traumasensibles und neurobiologisch fundiertes Wissen, Eskalationen professionell und handlungsfähig zu begegnen und so Deeskalation zu ermöglichen. Theoretische Grundlagen hierfür bilden die Neurobiologie, Traumapädagogik, Bindungstheorie sowie Ressourcenorientierung. In der FB wurde das Wissen darüber vermittelt, dass das menschliche Gehirn auf Bedrohungen mit Fight, Flight oder Freeze reagiert. Bei traumatisierten Jugendlichen können Reize, die von außenstehenden nicht als gefährlich wahrgenommen werden, zu eben dieser Stress-Reaktion führen, die ein Fight-Flight-Freeze auslöst. Diese ist nicht rational kontrollierbar - hier übernimmt die Amygdala im Gehirn und gleichzeitig wird der präfrontale Kortex blockiert, der für Rationalität und Impulskontrolle zuständig wäre. Die Verknüpfung dieses Wissens mit den praktischen Übungen in der Fortbildung helfen uns nun im pädagogischen Alltag zu verstehen, wie essentiell stabile Beziehungen zu den Jugendlichen sind, um Verlässlichkeit und Sicherheit vermitteln zu können. Diese Aspekte stellen einen wichtigen Grundstein für die Prävention von Eskalationen dar. Besonders relevant ist auch der Fokus auf Stärken, Kompetenzen und die Selbstwirksamkeit von Jugendlichen und das transparente Einbeziehen der Jugendlichen beim Thema der Konfliktbewältigungsstrategien.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Ich habe im Seminar gelernt, dass in eskalierenden Momenten schon ein kurzes Break, ein tiefer Atemzug, eine Veränderung der Körperposition unterstützend wirken können, um mich zu orientieren, mit mir in Kontakt zu kommen, „GRÜN“ (sicher) zu werden und vom Gegenüber als Support wahrgenommen zu werden.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Insofern ist die NeuroDeeskalation® keine Methode, sondern eine Haltung und Begegnungsform, mit der Botschaft:&lt;i&gt; „All das hat seine Wurzeln in deiner inneren Not. Ich finde Ruhe, ich sehe dich und begleite dich sicher hindurch.“&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im pädagogischen Alltag wird das Prinzip der NeuroDeeskalation® auf mehreren Ebenen umgesetzt. Zu Beginn steht natürlich die Prävention, welche sich in einem strukturierten Tagesablauf und klaren Regeln zeigen kann. Zusätzlich geht es auch um die Aktivierung von Ressourcen der Jugendlichen und darum zu lernen Frühwarnzeichen zu erkennen (Körpersignale, Emotionen). Kommt es zu einer Eskalation, gibt es Verhaltensweisen um hier möglichst deeskalieren zu agieren. Dazu zählen die verbale (ruhige, klare Sprache) und körperliche Deeskalation (Abstand wahren, offene Körperhaltung, nonverbale Signale der Sicherheit) sowie eine ruhige Präsenz (langsame Bewegungen, beruhigender Tonfall). Zu den stabilisierenden Techniken können Atem- und Entspannungsübungen, das Anbieten von Rückzugsräumen und ressourcenorientierte Gespräche nach Eskalationen gezählt werden. Nachsorge und Reflexion sind ebenso essentielle Bestandteile der NeuroDeeskalation® und haben einen positiven Effekt auf die Jugendlichen, aber auch auf das Betreuungsteam.&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:right;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;


	

&lt;p&gt;Karin Malaizier&lt;/p&gt;&lt;p&gt;NeuroDe® Ausbildnerin, Trainerin, Einrichtungscoaching&lt;/p&gt;



&lt;p&gt;Elke Strauch&lt;/p&gt;&lt;p&gt;NeuroDe® Coach, Trainerin&lt;/p&gt;



&lt;p&gt;Kurt Lackner&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Rettet das Kind Salzburg, Fachbereichsleitung&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;




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        <title>Willkommen!</title>
        
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                <name>Bettina Dechler</name>
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&lt;p&gt;Du bist hier genau richtig, wenn Du Leute suchst, die gemeinsam mit Dir am Weg sind, NeuroDeeskalation® zu erforschen und ins eigene Leben und Arbeitsleben zu integrieren. &lt;strong&gt;Mach dich mit uns auf den Weg zu würdevoller Begegnung in hochangespannten Situationen. &lt;/strong&gt;Wir stellen dir in diesem Blog laufend Tipps zur Verfügung, sehen uns Situationen näher an, die geglückt oder mißglückt sind und beleuchten ein tieferes Verstehen zu den Themen Eskalation, Trauma und Heilung. Und das alles in der Absicht, Menschen würdevoll zu begegnen, unabhängig davon, wie tief sie in ihre Traumastates eintauchen.&lt;/p&gt;&lt;h5&gt;&lt;strong&gt;NeuroDeeskalation®&lt;/strong&gt;&lt;/h5&gt;&lt;p&gt;NeuroDeeskalation® ist eine Idee. NeuroDeeskalation® ist die Idee, dass Eskalation ein Traumasymptom ist - und jedes individuelle Trauma ein Symptom kollektiven Traumas. Damit ist eine Eskalation der perfekte Moment, um Traumata heilsam zu begegnen. Wir in der NeuroDeeskalation® forschen nach Wegen, in denen es gelingen kann, Menschen im Hochstress würdevoll und heilsam zu begegnen - und ganz nebenbei auch noch zu deeskalieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;NeuroDeeskalation® ist eine Ausrichtung. Menschen, die sich in der NeuroDeeskalation® ausrichten, suchen nach einem systemischen Weg, alle Beteiligten in einer Eskalation real zu schützen und zu untersützen. Dazu ist es notwendig, aus klassischen Täter-Opfer-Pseudoretter-Dynamiken auszusteigen. Und das ist oft gar nicht so leicht. Wir in der NeuroDeeskalation® unterstützen einander, wieder und wieder in ein selbstbestimmtes, handlungsfähiges und verhaltensunabhängiges Kontaktangebot zu machen vor, mitten in und nach Eskalationen.&lt;/p&gt;



&lt;h5&gt;&lt;strong&gt;Aus welchen wissenschaftlichen Hintergründen kommen wir?&lt;/strong&gt;&lt;/h5&gt;&lt;p&gt;NeuroDeeskalation® fußt auf den wissenschaftlichen Hintergründen der Neurobiologie (deswegen: NEURO-Deeskalation), Bindungstheorie, Traumatheorie, Tiefenpsychologie, Systemik und der&amp;nbsp;Körperpsychotherapie.&lt;/p&gt;&lt;h5&gt;&lt;strong&gt;Für wen ist die NeuroDeeskalation® gedacht?&lt;/strong&gt;&lt;/h5&gt;&lt;p&gt;NeuroDeeskalation wendet sich an alle, die mit hocheskalativen Menschen leben und arbeiten. Also an Berufstätige in Psychiatrien, Behinderteneinrichtungen und Kinder- und Jugendwohlfahrsteinrichtungen, und an Eltern traumatisierter oder aus anderen Gründen hocheskalativer Kinder wie zB Pflege- und Adoptiveltern, Eltern von autistischen Kindern und Kindern mit FASD. Wir arbeiten aber auch schon mit Leitern von Security-Firmen, Lehrern und Schulen, sowie im Demenzbereich.&lt;/p&gt;&lt;h5&gt;&lt;strong&gt;Und wieso gerade NeuroDeeskalation® und nicht eine andere Deeskalationsmethode?&lt;/strong&gt;&lt;/h5&gt;&lt;p&gt;NeuroDeeskalation® ist die einzige uns bekannte Methode, die darauf abzielt, Menschen zu deeskalieren, mit denen man auch danach weiter arbeiten und leben will. Wir bieten eine Zugangsweise an, mit der es dir gelingt, während Eskalationen in Kontakt zu kommen, gerade dann, wenn man auf andere Weise nicht mehr durchdringt. Dadurch wird eine Begegnung möglich, die für beide Seiten würdevoll und heilsam sein kann.&lt;/p&gt;



&lt;h5&gt;&lt;strong&gt;Was ist ressourcenreich?&lt;/strong&gt;&lt;/h5&gt;&lt;p&gt;Hinter jeder Bewegung stehen Menschen. Da NeuroDeeskalation® von Vielen als Paradigmenwechsel in der Psychiatrie und der Pädagogik angesehen wird, braucht es ein professionelles Team, das die Entwicklung der NeuroDeeskalation® in die Welt bringt. Das darauf achtet, das die Qualität, die wir bieten, sich weiter entwickelt und am höchsten Stand bleibt. Weil wir stolz sind, auf das was wir tun und weil wir es für wertvoll erachten. Und daher bewahren und entwickeln wollen. Und das sind wir: ressourcenreich. Ein kleines, hochengagiertes und hochprofessionelles Team, das für die Werte, die wir über die NeuroDeeskalation® vermitteln und für die Möglichkeiten, die wir in dieser Haltung sehen, einsteht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Damit es uns und uns allen immer öfter und leichter gelingt, aus Traumadynamiken wie der Pseudoretter-Täter-Opfer-Spirale auszusteigen und heilsame Begegnung zu ermöglichen.&lt;/p&gt;



&lt;h5&gt;&amp;nbsp;&lt;/h5&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Schön, gemeinsam auf dem Weg zu sein.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dein Christoph&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gründer der Bewegung NeuroDeeskalation® im Namen seines Teams.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bild von &lt;a rel=&quot;noopener&quot; href=&quot;https://pixabay.com/de/users/edar-609103/?utm_source=link-attribution&amp;amp;utm_medium=referral&amp;amp;utm_campaign=image&amp;amp;utm_content=968592&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Edar&lt;/a&gt; auf &lt;a rel=&quot;noopener&quot; href=&quot;https://pixabay.com/de//?utm_source=link-attribution&amp;amp;utm_medium=referral&amp;amp;utm_campaign=image&amp;amp;utm_content=968592&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pixabay.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;


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