NeuroDeeskalation® Angebot für Einzelpersonen

Grundausbildung

Grundausbildung NeuroDeeskalation

Die Grundausbildung versteht sich als Erfahrungsraum mit Selbsterfahrung, Feedback und Supervision eigener Arbeitssituationen. In diesem 3-tägigen Seminar lernen Sie Menschen, die sich bedrohlich verhalten, ins Bindungssystem zu führen. 

 
ZIELGRUPPE

Menschen, welche mit bindungstraumatisierten Menschen arbeiten aus den Kontexten Kinder- und Jugendhilfe, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Forensik, Erwachsenen- und Alterspsychiatrie; Pädagog*innen aus Schule und Sozialpädagogik, Pflege- und Adoptiveltern.

 
FÜHREN SIE MENSCHEN AUF DIE GEBORGENE SEITE

Menschen mit Bindungstraumatisierungen switchen in Nähebegegnungen oftmals in traumatisierte Muster mit neurobiologischer Aktivierung ihres Gefahrenssystems. Wann immer das passiert, begegnen sie Menschen im Kampf-, Flucht- oder Erstarrungsmodus. In diesen Situationen werden Betreuer*innen oft selbst in ihren eigenen Gefahrensystemen getriggert und reagieren mit ihren eigenen Traumamustern. Symmetrischen Eskalationen sind dann schwer zu vermeiden.

NeuroDeeskalation® ist eine Methode, welche die Erkenntnisse der Neurobiologie, Bindungstheorie, Traumatheorie und des Körperpsychotherapie auf den Spezialfall Eskalation anwendet. Die Methode ergänzt bindungsorientierte und traumabasierte Ansätze sowie die Methoden der Neuen Autorität bzw. der Psychologie des gewaltfreien Widerstands (NVR psychology).

 
DIE TEILNEHMERINNEN
 
  • können Klient*innen vor, während und nach Eskalationen aus dem Bedrohungssystem ins Bindungssystem führen
  • kennen grundlegende Strukturen, Abläufe und Begegnungsformen, welche Eskalationen unwahrscheinlicher werden lassen
  • können ihre professionelle Haltung durch gefühltes Verstehen weiter entwickeln
  • entwickeln eine geschulte Intuition für bindungsfördernde, regulierende Interventionen
  • entwickeln ein Repertoire an Techniken zur Co-Regulation
  • verstehen den Sinn hinter Eskalationen und können diese für Bindungsaufbau und -vertiefung nutzen
     
> KOSTEN & Details

 

ZERTIFIZIERUNG

Die Veranstaltung NeuroDeeskalation® Grundausbildung ist vom Berufsverband Österreichischer PsychologInnen (BÖP) als Fort- und Weiterbildungsveranstaltung gemäß § 33 Psychologengesetz 2013 mit 24 Einheiten anerkannt.

Vertiefungsausbildung

Vertiefungsausbildung NeuroDeeskalation

9 Tage Seminar (3 Module zu je 3 Tagen) mit weiterführenden Methoden und Konzepten der NeuroDeeskalation® wie Deeskalationsanalyse, bindungsorientierter, traumasensibler Körperintervention, und Guidance der Teamdynamik in Teams mit hocheskalativen KlientInnen. Die Vertiefung versteht sich als Erfahrungsraum mit Selbsterfahrung, Feedback und Supervision eigener Arbeitssituationen. Die drei Teile der Vertiefungsausbildung sind aufeinander aufbauend und nicht einzeln buchbar. 

 
ZIELGRUPPE

Teilnehmer*innen mit abgeschlossener Grundausbildung in NeuroDeeskalation®

 

FÜHREN SIE MENSCHEN AUF DIE GEBORGENE SEITE

Teams, welche mit eskalierenden Klient*innen arbeiten, benötigen effiziente Tools der Analyse und Interventionsplanung. Heilsame körperliche Begegnung mit sich und den Klient*innen ist ein wesentliches Fundament traumasensibler, bindungsorientierter Intervention.

NeuroDeeskalation® ist eine Methode, welche die Erkenntnisse der Neurobiologie, Bindungstheorie, Traumatheorie und der Körperpsychotherapie auf den Spezialfall Eskalation anwendet. Die Methode ergänzt bindungsorientierte und traumabasierte Ansätze sowie die Methoden der Neuen Autorität bzw. der Psychologie des gewaltfreien Widerstands (NVR psychology).

 
DIE TEILNEHMERINNEN
 

unterstützen Klient*innen

  • spiegeln Klient*innen in der Eskalation und kennen unterschiedliche Möglichkeiten, Klient*innen wieder an den inneren geborgenen Ort zu führen
  • desensibilisieren hochtraumatisierte Klient*innen und ermöglichen heilsame körperliche Begegnung
  • begegnen Klient*innen über bindungsorientierte, traumasensible Körperinterventionen
  • kennen Methoden, um Klient*innen über Trennungen wie Krankenstände, Urlaub und Abschied eine Brücke zu bauen
  • wissen, wie sie Klient*innen effizient und motivierend neue Methoden der Selbstregulation beibringen

unterstützen das Team

  • analysieren mit ihren Teams Eskalationssituationen
  • verstehen die Traumabotschaft der eskalierenden Klient*innen und entwickeln daraus eine punktgenaue deeskalierende heilende Botschaft
  • entwickeln Mitgefühl als Alternative zu Burnout, Uproar und Shut-Down
  • entwickeln effizienten Social Support im Team als mächtigste Massnahme gegen Stressfolgesymptome im Team
  • verstehen die traumainduzierte Teamdynamik und kennen Methoden zu deren Nutzung

sind authentisch in ihrer Haltung verankert

  • üben in der Ausbildung mindestens einmal täglich eine Eskalationssituation im systemischen Rollenspiel zu deeskalieren
  • erfahren die Wirkung von Interventionen durch Verkörperung und Feedbackprozesse
  • erarbeiten eine mitfühlende Haltung jenseits der Traumapositionen
  • üben, sich vor, während und nach Eskalationen im eigenen Körper und der eigenen Haltung zu verankern
  • verwenden den eigenen Körper als Instrument der Wahrnehmung und Affektregulation
 
ZERTIFIKAT

Die Teilnehmer*innen werden nach Abschluss der Vertiefungsausbildung NeuroDeeskalation® als ressourcenreich NeuroDeeskalations®-Practitioner anerkannt. 


> KOSTEN & Details

 

Ausblick: Was bietet mir die Vertiefungsausbildung wenn ich die Grundausbildung NeuroDeeskalation® absolviert habe? - 1:48 Min.

Dr. Christoph Göttl
Begründer der Methode und Haltung NeuroDeeskalation®

Follow-up für Practitioner

Follow-up NeuroDeeskalation

Die Seminare werden zu speziellen Themen zur Vertiefung angeboten und dauern 2 Tage.

 
ZIELGRUPPE

Teilnehmer*innen mit abgeschlossener Vertiefungsausbildung ressourcenreich NeuroDeeskalations®-Practitioner

 

2026: Gesprächsführung, Körperinterventionen

 

> Aktuelle Angebote und nähere Information
Stornobedingungen für alle Seminare

Ein kostenloses Storno ist 4 Wochen vor vereinbartem Seminartermin möglich. Bis zu 2 Wochen vor vereinbartem Seminartermin kommen 50% des Seminarpreises (zzgl. etwaiger Spesen) zur Verrechnung. Bei einer Absage zu einem späteren Zeitpunkt wird der volle Seminarpreis (zzgl. etwaiger Spesen) verrechnet.