NeuroDe Coachings Aufzeichnungen
CommuniTree
vom 06.07.2026
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Sitzungszweck
Neurobiologie in der NeuroDeeskalation®
Wichtigste Erkenntnisse
- Die „Pause“ ist die Intervention: Die kurze, automatische Strategieprüfung des Gehirns während einer Eskalation ist das zentrale Interventionsfenster. Durch Training können wir diesen Moment nutzen, um zu pausieren(„Innehalten“) und uns selbst zu regulieren, wodurch wir vom bedrohungsgetriebenen Handeln in einen verbundenen Zustand wechseln.
- Widerstand ist eine Bitte um Führung: Die meisten Formen von Widerstand („Verweigerung“) sind keine Trotzreaktion, sondern ein evolutionsbedingter Sicherheitscheck. Er fragt: „Ist das sicher? Bist du sicher? Wirst du mich führen?“ Die Antwort ist unerschütterliche Präsenz und klare, nonverbale Führung.
- Traumagetriebene Sorge ist eine Strategie: Chronische Sorge ist eine limbisch gesteuerte Vermeidungsstrategie, die den Kortex nutzt, jedoch ohne echte Integration. Um ihr zu entkommen, müssen Gedanken und Emotionen integriert werden – oft mit einer vertrauten Begleitung – oder Präsenz und Dankbarkeit kultiviert werden.
- FASD beeinträchtigt das „Autopilot“-Netzwerk: Fetale Alkoholspektrum-Störung schädigt primär die weiße Substanz des Gehirns und stört das „Default Mode Network“. Dadurch werden automatische Funktionen wie Selbstbezug und mentale Simulation beeinträchtigt, was zu Stress und Frustration führt.
Themen
Die Neurobiologie von Eskalation & Intervention
- Eskalation ist eine bedrohungsgetriebene Verlagerung vom strategischen Kortex zum limbischen System (emotional, 1–3-Wort-Kommunikation) oder zum Hirnstamm (Kampf/Flucht/Erstarren).
- Die „Pause“: Eine kurze (1–3 Sek.) kortikale „Rückfrage“ tritt auf, wenn eine Überlebensstrategie scheitert.
- Untrainiert: Das Gehirn fällt in die alte Strategie zurück und fühlt sich hilflos.
- Trainiert: Dies ist der Moment, um den Bedrohungszustand zu erkennen („rot erkennen“), zu pausieren („Innehalten“) und sich selbst zu regulieren (z. B. Atmung, Erdung), um dem Körper Sicherheit zu signalisieren.
- Deeskalation: Ziel ist, Sicherheit zu signalisieren, damit sich der Kortex der anderen Person wieder verbinden kann. Dies geschieht durch:
1. Präsenz: Vollständig präsent und geerdet sein.
2. Signale: Sensorische Reize nutzen (z. B. Klatschen, beim Namen rufen).
3. Spiegeln: Körperhaltung anpassen, um Resonanz aufzubauen.
Widerstand („Verweigerung“) verstehen
- Widerstand ist oft ein evolutionsbedingter Sicherheitscheck, kein Trotz.
- Das „Visuelle-Klippe“-Experiment: Ein Baby zögert an einem scheinbaren Abgrund und sucht den Blick der Mutter zur Beruhigung.
- Das „Nein“ fragt: „Ist das sicher? Bist du sicher? Wirst du mich führen?“
- Die Antwort ist unerschütterliche Präsenz und klare, nonverbale Führung.
- Scham-basierter Widerstand: Häufig bei Jugendlichen (12–16 Jahre), die stark auf Gleichaltrige ausgerichtet sind.
- Nathansons Kompass: Scham löst vier Reaktionen aus: Aggression gegen sich/andere, Rückzug oder Vermeidung.
- Reaktion: Frontalen Kontakt reduzieren (seitlich stehen), direkten Blickkontakt vermeiden und indirekte Kommunikation nutzen.
SSRIs bei Trauma & Übererregung
- SSRIs (Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) erhöhen die Verfügbarkeit von Serotonin und fördern Gefühle von Sicherheit und Geborgenheit.
- Mechanismus: Ein epigenetischer Prozess über 3–6 Wochen, der die Dichte der Serotoninrezeptoren erhöht, vor allem in Amygdala und Hippocampus.
- Wirksamkeit: Kann Selbstverletzungen und Flashbacks reduzieren, insbesondere bei komplexem Trauma (z. B. Borderline-Persönlichkeitsstörung), wo Neuroleptika häufig auf Widerstand stoßen.
- Neuroleptika: Erhöhen die Reiz-Reaktions-Schwelle, wodurch Auslöser seltener, aber bei Auftreten ebenso intensiv sind.
FASD & das Default Mode Network
- FASD (Fetale Alkoholspektrum-Störung) schädigt primär die weiße Substanz (Verbindungen) des Gehirns, nicht nur die graue Substanz (Neurone).
- Auswirkung: Stört das „Default Mode Network“ (DMN), den „Autopiloten“ des Gehirns für Hintergrundverarbeitung.
- Beeinträchtigte DMN-Funktionen:
- Selbstbezug: Automatisches Selbstempfinden und das Bild, wie man wirkt.
- Autobiografisches Gedächtnis: Mühelose Erinnerung an die eigene Lebensgeschichte.
- Mentale Simulation: Schnelles Abwägen von „wenn A, dann B“-Szenarien.
- Soziale Kognition: Automatisches Verarbeiten sozialer Signale.
- Ergebnis: Verlangsamte Verarbeitung, Stress durch kognitive Überlastung und Schwierigkeiten in der sozialen Navigation.
Trauma, Sorge & der Weg zum Glück
- Sorge: Eine limbisch gesteuerte Vermeidungsstrategie, die den Kortex ohne echte Integration nutzt. Sie verhindert neue Verbindungen und Einsichten.
- Weg zum Glück:
- Integriertes Denken: Gedanken und Emotionen bewusst verarbeiten, um neue neuronale Verbindungen zu schaffen. Dies gelingt leichter mit einer vertrauten Begleitung.
- Korrektive emotionale Erfahrungen: Erinnerungen mit neuen, positiven Emotionen rekonsolidieren.
- Präsenz & Dankbarkeit: Eine Verbindung zu einer inneren Quelle des Wohlbefindens kultivieren, die unabhängig von der Traumabewältigung ist.
Nächste Schritte
- Jutta: Das Team darin schulen, die 20-minütige Lücke bis zum Einsetzen der Medikation zu überbrücken, indem es sich auf Selbstregulation, Präsenz und nonverbale Führung konzentriert.
- Helga: Sich für eine umfassende Abklärung bei dem 5-jährigen Kind einsetzen, um die Verhaltensursache (z. B. Trauma, sensorische Regulation) zu bestimmen.
- Markus: Fotos und andere visuelle Hilfen nutzen, um Menschen mit FASD beim Aufbau ihres autobiografischen Gedächtnisses zu unterstützen.
- Alle: Integriertes Denken üben, indem beim Gehen „geträumt statt gedacht“ wird, um neue neuronale Verbindungen zu fördern.
Action Items
- Email Helga re: 5yo -stimulation case; request 1–2h assessment; offer support - WATCH (5 secs)
- Run while: practice integrated reflection; avoid questions - WATCH (5 secs)
Trainer*innencoaching vom 07.07.2026
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Sitzungszweck
Körperinterventionen Didaktik
Dauer: 60min.
Ihr könnt auch auf den Link klicken und in der Zusammenfassung unten auf spezielle Themen klicken und nur diese im Video anschauen.
Wichtigste Erkenntnisse
- Rückblick 2025: Herausfordernde Momente (z. B. Retraumatisierung von Teilnehmenden, Selbstzweifel bei Trainer:innen) und erfolgreiche Momente (z. B. authentische Leidenschaft, Team-Resilienz) wurden debriefed, um zentrale Learnings herauszuarbeiten.
- Prioritäten 2026: Fokus auf kreative Outputs (Buch, Podcast), Expansion in neue Domänen (z. B. Prader-Willi-Syndrom, Diskriminierung) und Ausbau des Trainer:innennetzwerks.
- Buch-Kollaboration: Christoph bat das Team, spezifische Fallbeispiele per Signal-Sprachnachrichten beizusteuern, um sein Buch zu bereichern, das er Vollzeit von Jan–Aug 2026 schreibt.
- Neue Ressourcen: Ein professionelles Podcast-Studio ist fertiggestellt, und ein Artikel wurde in Sozialpädagogische Impulse veröffentlicht – die erste offizielle Publikation.
Themen
Trainer:innen-Review 2025
- Herausfordernde Momente:
- Retraumatisierung von Teilnehmenden (Arnt): Eine Teilnehmerin/ein Teilnehmer wurde durch ein Rollenspiel getriggert, was eine Diskussion darüber anstieß, wie man einen Trigger von einer Retraumatisierung unterscheidet.
- Trigger: Eine starke emotionale Reaktion auf einen Stimulus.
- Retraumatisierung: Allein sein und ohne Ausweg, wobei das ursprüngliche Trauma erneut erlebt wird.
- Insight: Die Präsenz und Unterstützung der Trainerperson verhinderte eine Retraumatisierung und schuf eine „korrigierende emotionale Erfahrung“, die die Bewältigungsstrategien der Person erweiterte.
- Drohung durch Teilnehmende (Christoph B.): Ein „Ranger“-Teilnehmer sagte, er würde in einer realen Krise seine Pistole einsetzen, was eine große Lücke zwischen seinen aktuellen Strategien und dem NeuroDeeskalation-Ansatz aufzeigte.
- Insight: Das Team rahmte dies als Wahl zwischen alten und neuen Strategien und erkannte die Schwierigkeit an, eine derart große Veränderung vorzunehmen.
- Selbstzweifel der Trainerperson (Max): Die Hauptherausforderung war der innere Druck, „besser“ zu sein, was dem Prinzip „nichts müssen“ widerspricht.
- Insight: Das Benennen dieses Ringens in der Gruppe war ein starkes Mittel zur Klärung, modellierte Verletzlichkeit und schuf Verbindung.
- Widerstand von Teilnehmenden (Christoph G.): Eine Gruppe forderte Ergebnisse, weigerte sich jedoch, in den Prozess einzusteigen (z. B. Rollenspiele), was die Herausforderung unterstrich, den Raum für die Integrität der Methode zu halten.
- Retraumatisierung von Teilnehmenden (Arnt): Eine Teilnehmerin/ein Teilnehmer wurde durch ein Rollenspiel getriggert, was eine Diskussion darüber anstieß, wie man einen Trigger von einer Retraumatisierung unterscheidet.
- Erfolgreiche Momente:
- Authentische Leidenschaft (Rita): Ein Seminar zur Elternarbeit war erfolgreich, weil Ritas tiefe Überzeugung zum Thema spürbar und inspirierend war.
- Team-Resilienz (Christoph G.): Das Amsterdam-Ritual war trotz zahlreicher logistischer Ausfälle (z. B. Kerzen, Steine und Post-its waren alle verboten) ein Erfolg.
- Insight: Die geteilte Vision und flexible Problemlösung des Teams hielten den Raum, demonstrierten Resilienz und die Kraft kollektiver Unterstützung.
Ausblick & Ziele 2026
- Kreative Outputs:
- Buch: Christoph schreibt von Jan–Aug 2026 ein Buch und benötigt spezifische Fallbeispiele aus dem Team.
- Podcast: Das professionelle Studio ist fertig; das Team wird das Konzept finalisieren und starten.
- Weitere: Neue Kartensets entwickeln und Graphic Recording mit Michi ausbauen.
- Neue Domänen & Forschung:
- Prader-Willi-Syndrom: Arnt schlug eine Arbeitsgruppe vor, um die Methode auf diese komplexe Störung anzuwenden.
- Diskriminierung & Rassismus: Rita regte an, den Zusammenhang zwischen struktureller Gewalt und Eskalation zu erkunden.
- Jugendhilfe & Schulen: Sabrina und Carolin recherchieren Projekte zur Anwendung der Methode in diesen Kontexten.
- Inobhutnahme: Felix identifizierte dieses Hoch-Eskalationsszenario als einen zentralen Verbesserungsbereich.
- Trainer:innen-Entwicklung & Netzwerk:
- Neue Partnerschaften: Dominik und Sabrina suchen neue Co-Training-Partner:innen, um über ihre Komfortzonen hinauszuwachsen.
- Solo-Trainings: Carolin und Sabrina fordern sich heraus, mehr Solo-Einführungen zu leiten.
- Geografische Expansion: Ute und Arnt bauen das Netzwerk in Norddeutschland aktiv aus.
- Institutionelle Implementierung: Arnt erhielt die Zustimmung, die Implementierung der Methode an seiner Institution zu prüfen.
- Konferenzen: Hanna wies auf die kommende Neurodeeskalation-Konferenz in Berlin (24. Sept.) hin.
- Persönlicher Fokus:
- Nina: Erforscht während der Elternzeit die Auswirkungen von Schlafmangel auf Selbstregulation.
- Elke: Priorisiert Qualitätssicherung und gegenseitige Unterstützung im Team.
Nächste Schritte
- Christoph G.: Konkrete Anfragen für Fallbeispiele in der Signal-Gruppe für das Buch posten.
- Elke: Weitere Ideen und Informationen zur Qualitätssicherung in der Signal-Gruppe teilen.
- Team:
- Relevante Fallbeispiele auf Anfrage per Signal-Sprachnachrichten beisteuern.
- Optionale Arbeitsgruppen zu neuen Themen (z. B. Prader-Willi-Syndrom) in der Signal-Gruppe initiieren.
- Das Konzept für den neuen Podcast finalisieren.
Trainer*innencoaching
vom 20.04.2026
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Sitzungszweck
Trainer:innen in herausfordernden Situationen zu coachen und Best Practices zu teilen.
Wichtigste Erkenntnisse
- Anleitung zur Verkörperung: Sicherheit durch klare Anweisungen schaffen, aus einem eigenen regulierten Zustand heraus anleiten und mit einer „Forscherhaltung“ alle Reaktionen der Teilnehmenden als valide Erkenntnisse rahmen.
- „Rückkehr-Ritual“ bei Verstrickung: Ein körperliches Ritual nutzen, um projizierte Emotionen (z. B. Verzweiflung) aus dem eigenen Körper „auszumischen“, Burnout zu verhindern und die eigene Handlungsfähigkeit wiederherzustellen.
- Neuakquise-Training: Ein kostenloses, optionales Training vermittelt einen nicht-verkäuferischen, unterstützenden Ansatz, um neue Seminargelegenheiten für das wachsende Trainerteam zu gewinnen.
Themen
Herausforderungen und Einsichten der Trainer
Carolin: Fühlte „Verzweiflung“ und „Hilflosigkeit“ nach der intensiven emotionalen Reaktion eines Teilnehmers in einem Rollenspiel.
Dominik: Ein Rollenspiel-Trauma eines Teilnehmers in der Vergangenheit erforderte eine behutsame Wiederannäherung und zeigte die Notwendigkeit sicherer „Ent-Roll“-Techniken.
Arnt: Effektive Selbstregulation ermöglichte Co-Regulation in einem hoch emotionalen Familiengespräch.
Melanie: Die Beobachtung eines Klienten („wir warten, bis du grün bist“) war eine kraftvolle Erinnerung an die energetische Wirkung des Trainers.
Rita: Erwartet ein hochrelevantes Gespräch mit der Wohnungsbehörde, um eine Zwangsräumung einer Familie zu verhindern – erfordert intensive Selbstregulation.
Nina: Das verspätete Eintreffen eines Klienten löste eine automatische, regulierte Reaktion aus und demonstrierte den praktischen Wert des NeuroDeeskalation-Rahmens.
Lissi: Stellte fest, dass die Prinzipien der NeuroDeeskalation ein herausforderndes Arbeitsumfeld „fast leicht“ machten.
Max: Geht mit Zeitdruck in 2-stündigen Coachings um, indem er die Gruppe zu einem einzigen Thema führt und Überforderung verhindert.
Elke S.: Baute Verbindung mit einem widerständigen Teilnehmer durch kurzen, bewusst gesetzten Blickkontakt auf und nahm kleine, aber hochwertige Momente an.
Teilnehmende in die Verkörperung („Spüren“) führen
Kernprinzip: Raum schaffen, keinen Kontakt erzwingen
- Ziel ist es, einen sicheren Erfahrungsraum zu öffnen, nicht das Ergebnis zu kontrollieren.
- Vertrauen in die Selbstwirksamkeit der Teilnehmenden, sich in eigener Tiefe einzulassen.
- Zentrale Strategien für Sicherheit & Einladung
- Klare Orientierung: Explizite Anweisungen (wer, was, wie lange, warum) geben, um einen sicheren Rahmen zu schaffen.
- Verkörperung des Trainers: Aus dem eigenen regulierten Zustand heraus anleiten, um Vertrauen aufzubauen und ein sicheres Tempo zu setzen.
- „Forscherhaltung“: Alle Reaktionen als valide Erkenntnisse rahmen und Leistungsdruck herausnehmen.
- Beispiel: „Es ist interessant, dass du nichts fühlst. Das ist eine wertvolle Erkenntnis.“
- Direkte Beobachtung: Beobachtbare körperliche Signale spiegeln (z. B. „Ich sehe, deine Hand zittert“), um kognitive Abwehr zu umgehen.
- Verletzlichkeit: Persönliche Geschichten teilen (auch Nicht-Best-Practice-Beispiele), um einen niedrigschwelligen Raum für gemeinsame Emotion zu schaffen.
Umgang mit Verstrickung: Das „Rückkehr-Ritual“
Problem: Trainer können projizierte Emotionen von Teilnehmenden aufnehmen, was zu Burnout führt.
Lösung: Ein körperliches „Rückkehr-Ritual“, um Emotionen zu „entmischen“
- Quelle verankern: Einen Gegenstand platzieren, der den Teilnehmenden/die Quelle repräsentiert.
- Emotion verkörpern: Das Gefühl aus dem eigenen Körper in einen symbolischen Gegenstand (z. B. einen Stift) übertragen.
- Physisch zurückgeben: Zur Quellen-Verankerung gehen und sagen: „Das ist, was ich für dich getragen habe. Ich gebe es dir jetzt unwiderruflich zurück.“
- Veränderung erforschen: Die körperliche Veränderung im eigenen Körper wahrnehmen (z. B. Spannungsabfall).
- Gegenstände „ent-rollen“: Die ursprüngliche Identität der Gegenstände wiederherstellen, damit sie keine symbolische Bedeutung weitertragen.
Begründung: Die körperliche, verkörperte Handlung ist entscheidend für die Wirksamkeit.
Ankündigung: Training zur Neuakquise
Kontext: Das wachsende Trainerteam benötigt mehr Seminargelegenheiten.
Angebot: Ein kostenloses, optionales „Mini-Training“ zur Gewinnung neuer Gelegenheiten.
Ansatz: Ein nicht-verkäuferisches, unterstützendes Modell, das auf Beziehungsaufbau und Wertstiftung fokussiert.
Struktur:
- Online-Coaching am 9. Juni: Einführung in das Akquise-Rahmenwerk.
- Optionaler Projektraum: Ein eigener Raum für interessierte Trainer, um zu üben und Erfahrungen zu teilen.
Nächste Schritte
Alle: Peer-Gruppen nutzen oder Elke/Christoph bei Verstrickung kontaktieren.
Alle: Am Online-Coaching am 9. Juni zur Einführung ins Akquise-Training teilnehmen.
Rita: Die „Gemeinsam“-Energie der Gruppe für das Gespräch am Mittwoch nutzen.
Trainer*innencoaching
vom 19.03.2026
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Kernbotschaften
Thema des Coachings waren die Kernbotschaften der NeuroDe und wie wichtig es ist, immer eine klare Ausrichtung - Flugrichtung zu haben.
Liste der Kernbotschaften als PDF zum Download (work in progress):
Trainer*innencoaching vom 07.01.2026
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https://fathom.video/share/q7ryU6TZ3CGCZG6snzKy1_2x6P_kcJg3
Sitzungszweck
Review der Trainings-Erfahrungen 2025 und Ausrichtung auf die Ziele 2026.
Wichtigste Erkenntnisse
- Rückblick 2025: Herausfordernde Momente (z. B. Retraumatisierung von Teilnehmenden, Selbstzweifel bei Trainer:innen) und erfolgreiche Momente (z. B. authentische Leidenschaft, Team-Resilienz) wurden debriefed, um zentrale Learnings herauszuarbeiten.
- Prioritäten 2026: Fokus auf kreative Outputs (Buch, Podcast), Expansion in neue Domänen (z. B. Prader-Willi-Syndrom, Diskriminierung) und Ausbau des Trainer:innennetzwerks.
- Buch-Kollaboration: Christoph bat das Team, spezifische Fallbeispiele per Signal-Sprachnachrichten beizusteuern, um sein Buch zu bereichern, das er Vollzeit von Jan–Aug 2026 schreibt.
- Neue Ressourcen: Ein professionelles Podcast-Studio ist fertiggestellt, und ein Artikel wurde in Sozialpädagogische Impulse veröffentlicht – die erste offizielle Publikation.
Themen
Trainer:innen-Review 2025
- Herausfordernde Momente:
- Retraumatisierung von Teilnehmenden (Arnt): Eine Teilnehmerin/ein Teilnehmer wurde durch ein Rollenspiel getriggert, was eine Diskussion darüber anstieß, wie man einen Trigger von einer Retraumatisierung unterscheidet.
- Trigger: Eine starke emotionale Reaktion auf einen Stimulus.
- Retraumatisierung: Allein sein und ohne Ausweg, wobei das ursprüngliche Trauma erneut erlebt wird.
- Insight: Die Präsenz und Unterstützung der Trainerperson verhinderte eine Retraumatisierung und schuf eine „korrigierende emotionale Erfahrung“, die die Bewältigungsstrategien der Person erweiterte.
- Drohung durch Teilnehmende (Christoph B.): Ein „Ranger“-Teilnehmer sagte, er würde in einer realen Krise seine Pistole einsetzen, was eine große Lücke zwischen seinen aktuellen Strategien und dem NeuroDeeskalation-Ansatz aufzeigte.
- Insight: Das Team rahmte dies als Wahl zwischen alten und neuen Strategien und erkannte die Schwierigkeit an, eine derart große Veränderung vorzunehmen.
- Selbstzweifel der Trainerperson (Max): Die Hauptherausforderung war der innere Druck, „besser“ zu sein, was dem Prinzip „nichts müssen“ widerspricht.
- Insight: Das Benennen dieses Ringens in der Gruppe war ein starkes Mittel zur Klärung, modellierte Verletzlichkeit und schuf Verbindung.
- Widerstand von Teilnehmenden (Christoph G.): Eine Gruppe forderte Ergebnisse, weigerte sich jedoch, in den Prozess einzusteigen (z. B. Rollenspiele), was die Herausforderung unterstrich, den Raum für die Integrität der Methode zu halten.
- Retraumatisierung von Teilnehmenden (Arnt): Eine Teilnehmerin/ein Teilnehmer wurde durch ein Rollenspiel getriggert, was eine Diskussion darüber anstieß, wie man einen Trigger von einer Retraumatisierung unterscheidet.
- Erfolgreiche Momente:
- Authentische Leidenschaft (Rita): Ein Seminar zur Elternarbeit war erfolgreich, weil Ritas tiefe Überzeugung zum Thema spürbar und inspirierend war.
- Team-Resilienz (Christoph G.): Das Amsterdam-Ritual war trotz zahlreicher logistischer Ausfälle (z. B. Kerzen, Steine und Post-its waren alle verboten) ein Erfolg.
- Insight: Die geteilte Vision und flexible Problemlösung des Teams hielten den Raum, demonstrierten Resilienz und die Kraft kollektiver Unterstützung.
Ausblick & Ziele 2026
- Kreative Outputs:
- Buch: Christoph schreibt von Jan–Aug 2026 ein Buch und benötigt spezifische Fallbeispiele aus dem Team.
- Podcast: Das professionelle Studio ist fertig; das Team wird das Konzept finalisieren und starten.
- Weitere: Neue Kartensets entwickeln und Graphic Recording mit Michi ausbauen.
- Neue Domänen & Forschung:
- Prader-Willi-Syndrom: Arnt schlug eine Arbeitsgruppe vor, um die Methode auf diese komplexe Störung anzuwenden.
- Diskriminierung & Rassismus: Rita regte an, den Zusammenhang zwischen struktureller Gewalt und Eskalation zu erkunden.
- Jugendhilfe & Schulen: Sabrina und Carolin recherchieren Projekte zur Anwendung der Methode in diesen Kontexten.
- Inobhutnahme: Felix identifizierte dieses Hoch-Eskalationsszenario als einen zentralen Verbesserungsbereich.
- Trainer:innen-Entwicklung & Netzwerk:
- Neue Partnerschaften: Dominik und Sabrina suchen neue Co-Training-Partner:innen, um über ihre Komfortzonen hinauszuwachsen.
- Solo-Trainings: Carolin und Sabrina fordern sich heraus, mehr Solo-Einführungen zu leiten.
- Geografische Expansion: Ute und Arnt bauen das Netzwerk in Norddeutschland aktiv aus.
- Institutionelle Implementierung: Arnt erhielt die Zustimmung, die Implementierung der Methode an seiner Institution zu prüfen.
- Konferenzen: Hanna wies auf die kommende Neurodeeskalation-Konferenz in Berlin (24. Sept.) hin.
- Persönlicher Fokus:
- Nina: Erforscht während der Elternzeit die Auswirkungen von Schlafmangel auf Selbstregulation.
- Elke: Priorisiert Qualitätssicherung und gegenseitige Unterstützung im Team.
Nächste Schritte
- Christoph G.: Konkrete Anfragen für Fallbeispiele in der Signal-Gruppe für das Buch posten.
- Elke: Weitere Ideen und Informationen zur Qualitätssicherung in der Signal-Gruppe teilen.
- Team:
- Relevante Fallbeispiele auf Anfrage per Signal-Sprachnachrichten beisteuern.
- Optionale Arbeitsgruppen zu neuen Themen (z. B. Prader-Willi-Syndrom) in der Signal-Gruppe initiieren.
- Das Konzept für den neuen Podcast finalisieren.
Metaphern und ihre Inhalte
Karin
Coaching vom 20.3.2025
Trainer*innencoaching vom 10.12.2024
mehr Inhalt anzeigenLink zur Aufnahme
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Sitzungszweck
Online-Coaching-Trainingstaktiken und -Techniken besprechen
Wichtigste Erkenntnisse
- Online-Sitzungen funktionieren am besten in Blöcken von 1 Stunde 20 Minuten mit 20-minütigen Pausen
- Moderation und explizite Rednerwechsel sind online wichtiger als bei persönlichen Treffen
- Rollenspiele können online mit einigen Anpassungen effektiv sein (Laptop-Positionierung, Visualisierung)
- Technische Aspekte wie Kamerawinkel, Beleuchtung und Audioqualität sind entscheidend für das Engagement
Themen
Online-Sitzungsstruktur
- Optimale Struktur: Blöcke von 1 Stunde 20 Minuten mit 20-minütigen Pausen
- Mittagspause: 1 Stunde
- Dieser Rhythmus hilft, das Engagement aufrechtzuerhalten und reduziert Ermüdung
- Die Gesamtdauer pro Tag kann länger sein als bei persönlichen Sitzungen
Moderationstechniken
- Online ist eine explizitere Moderation erforderlich als bei persönlichen Treffen
- Der Moderator muss die Teilnehmer aktiv zum Sprechen auffordern
- Nonverbale Hinweise sind online weniger sichtbar, was ein aktiveres Management erfordert
- Klare Rednerwechsel verhindern, dass man sich gegenseitig ins Wort fällt
Online-Rollenspiele
- Können mit einigen Anpassungen effektiv sein
- Kreative Nutzung der Laptop-Positionierung zur Szenendarstellung
- Teilnehmer können physische Berührungen visualisieren/imaginieren
- Fokus auf die Vermittlung von Haltung und Absicht
- Mag zunächst skeptisch erscheinen, funktioniert aber oft überraschend gut
Technische Überlegungen
- Kamerawinkel: Kamera leicht über Augenhöhe positionieren
- Beleuchtung: Seitliche Beleuchtung ist der Deckenbeleuchtung vorzuziehen
- Audio: Ein hochwertiges Mikrofon macht einen großen Unterschied
- Bildschirmfreigabe: Üben Sie die Navigation zwischen Ansichten und das Hervorheben von Sprechern
Engagement-Tools
- Mentimeter für Wortwolken und schnelle Umfragen
- Breakout-Räume für Diskussionen in Kleingruppen
- Chat zum Sammeln von Antworten ohne den Fluss zu unterbrechen
Nächste Schritte
- Üben Sie die optimale Einrichtung von Kamera/Beleuchtung/Audio
- Experimentieren Sie mit Online-Rollenspiel-Techniken
- Machen Sie sich mit Zoom-Funktionen wie Breakout-Räumen und Sprecherhervorhebung vertraut
- Erwägen Sie die Investition in ein besseres Mikrofon, wenn Sie häufig Online-Sitzungen durchführen
Coaching 23.9.2024
Coaching 20.3.2024 Teil 1
Storytelling Rita: Auftrag versus Intuition, Scham + Feedback
Coaching 20.3.2024 Teil 2
FORDER Modell