NeuroDe Coachings Aufzeichnungen
Trainer*innencoaching
vom 20.04.2026
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https://fathom.video/share/Pb1Ae5bGK5ZkDw5xJ2drxGYc5eiy9rR1
Sitzungszweck
Trainer:innen in herausfordernden Situationen zu coachen und Best Practices zu teilen.
Wichtigste Erkenntnisse
- Anleitung zur Verkörperung: Sicherheit durch klare Anweisungen schaffen, aus einem eigenen regulierten Zustand heraus anleiten und mit einer „Forscherhaltung“ alle Reaktionen der Teilnehmenden als valide Erkenntnisse rahmen.
- „Rückkehr-Ritual“ bei Verstrickung: Ein körperliches Ritual nutzen, um projizierte Emotionen (z. B. Verzweiflung) aus dem eigenen Körper „auszumischen“, Burnout zu verhindern und die eigene Handlungsfähigkeit wiederherzustellen.
- Neuakquise-Training: Ein kostenloses, optionales Training vermittelt einen nicht-verkäuferischen, unterstützenden Ansatz, um neue Seminargelegenheiten für das wachsende Trainerteam zu gewinnen.
Themen
Herausforderungen und Einsichten der Trainer
Carolin: Fühlte „Verzweiflung“ und „Hilflosigkeit“ nach der intensiven emotionalen Reaktion eines Teilnehmers in einem Rollenspiel.
Dominik: Ein Rollenspiel-Trauma eines Teilnehmers in der Vergangenheit erforderte eine behutsame Wiederannäherung und zeigte die Notwendigkeit sicherer „Ent-Roll“-Techniken.
Arnt: Effektive Selbstregulation ermöglichte Co-Regulation in einem hoch emotionalen Familiengespräch.
Melanie: Die Beobachtung eines Klienten („wir warten, bis du grün bist“) war eine kraftvolle Erinnerung an die energetische Wirkung des Trainers.
Rita: Erwartet ein hochrelevantes Gespräch mit der Wohnungsbehörde, um eine Zwangsräumung einer Familie zu verhindern – erfordert intensive Selbstregulation.
Nina: Das verspätete Eintreffen eines Klienten löste eine automatische, regulierte Reaktion aus und demonstrierte den praktischen Wert des NeuroDeeskalation-Rahmens.
Lissi: Stellte fest, dass die Prinzipien der NeuroDeeskalation ein herausforderndes Arbeitsumfeld „fast leicht“ machten.
Max: Geht mit Zeitdruck in 2-stündigen Coachings um, indem er die Gruppe zu einem einzigen Thema führt und Überforderung verhindert.
Elke S.: Baute Verbindung mit einem widerständigen Teilnehmer durch kurzen, bewusst gesetzten Blickkontakt auf und nahm kleine, aber hochwertige Momente an.
Teilnehmende in die Verkörperung („Spüren“) führen
Kernprinzip: Raum schaffen, keinen Kontakt erzwingen
- Ziel ist es, einen sicheren Erfahrungsraum zu öffnen, nicht das Ergebnis zu kontrollieren.
- Vertrauen in die Selbstwirksamkeit der Teilnehmenden, sich in eigener Tiefe einzulassen.
- Zentrale Strategien für Sicherheit & Einladung
- Klare Orientierung: Explizite Anweisungen (wer, was, wie lange, warum) geben, um einen sicheren Rahmen zu schaffen.
- Verkörperung des Trainers: Aus dem eigenen regulierten Zustand heraus anleiten, um Vertrauen aufzubauen und ein sicheres Tempo zu setzen.
- „Forscherhaltung“: Alle Reaktionen als valide Erkenntnisse rahmen und Leistungsdruck herausnehmen.
- Beispiel: „Es ist interessant, dass du nichts fühlst. Das ist eine wertvolle Erkenntnis.“
- Direkte Beobachtung: Beobachtbare körperliche Signale spiegeln (z. B. „Ich sehe, deine Hand zittert“), um kognitive Abwehr zu umgehen.
- Verletzlichkeit: Persönliche Geschichten teilen (auch Nicht-Best-Practice-Beispiele), um einen niedrigschwelligen Raum für gemeinsame Emotion zu schaffen.
Umgang mit Verstrickung: Das „Rückkehr-Ritual“
Problem: Trainer können projizierte Emotionen von Teilnehmenden aufnehmen, was zu Burnout führt.
Lösung: Ein körperliches „Rückkehr-Ritual“, um Emotionen zu „entmischen“
- Quelle verankern: Einen Gegenstand platzieren, der den Teilnehmenden/die Quelle repräsentiert.
- Emotion verkörpern: Das Gefühl aus dem eigenen Körper in einen symbolischen Gegenstand (z. B. einen Stift) übertragen.
- Physisch zurückgeben: Zur Quellen-Verankerung gehen und sagen: „Das ist, was ich für dich getragen habe. Ich gebe es dir jetzt unwiderruflich zurück.“
- Veränderung erforschen: Die körperliche Veränderung im eigenen Körper wahrnehmen (z. B. Spannungsabfall).
- Gegenstände „ent-rollen“: Die ursprüngliche Identität der Gegenstände wiederherstellen, damit sie keine symbolische Bedeutung weitertragen.
Begründung: Die körperliche, verkörperte Handlung ist entscheidend für die Wirksamkeit.
Ankündigung: Training zur Neuakquise
Kontext: Das wachsende Trainerteam benötigt mehr Seminargelegenheiten.
Angebot: Ein kostenloses, optionales „Mini-Training“ zur Gewinnung neuer Gelegenheiten.
Ansatz: Ein nicht-verkäuferisches, unterstützendes Modell, das auf Beziehungsaufbau und Wertstiftung fokussiert.
Struktur:
- Online-Coaching am 9. Juni: Einführung in das Akquise-Rahmenwerk.
- Optionaler Projektraum: Ein eigener Raum für interessierte Trainer, um zu üben und Erfahrungen zu teilen.
Nächste Schritte
Alle: Peer-Gruppen nutzen oder Elke/Christoph bei Verstrickung kontaktieren.
Alle: Am Online-Coaching am 9. Juni zur Einführung ins Akquise-Training teilnehmen.
Rita: Die „Gemeinsam“-Energie der Gruppe für das Gespräch am Mittwoch nutzen.
Trainer*innencoaching
vom 19.03.2026
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Kernbotschaften
Thema des Coachings waren die Kernbotschaften der NeuroDe und wie wichtig es ist, immer eine klare Ausrichtung - Flugrichtung zu haben.
Liste der Kernbotschaften als PDF zum Download (work in progress):
Trainer*innencoaching vom 07.01.2026
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https://fathom.video/share/q7ryU6TZ3CGCZG6snzKy1_2x6P_kcJg3
Sitzungszweck
Review der Trainings-Erfahrungen 2025 und Ausrichtung auf die Ziele 2026.
Wichtigste Erkenntnisse
- Rückblick 2025: Herausfordernde Momente (z. B. Retraumatisierung von Teilnehmenden, Selbstzweifel bei Trainer:innen) und erfolgreiche Momente (z. B. authentische Leidenschaft, Team-Resilienz) wurden debriefed, um zentrale Learnings herauszuarbeiten.
- Prioritäten 2026: Fokus auf kreative Outputs (Buch, Podcast), Expansion in neue Domänen (z. B. Prader-Willi-Syndrom, Diskriminierung) und Ausbau des Trainer:innennetzwerks.
- Buch-Kollaboration: Christoph bat das Team, spezifische Fallbeispiele per Signal-Sprachnachrichten beizusteuern, um sein Buch zu bereichern, das er Vollzeit von Jan–Aug 2026 schreibt.
- Neue Ressourcen: Ein professionelles Podcast-Studio ist fertiggestellt, und ein Artikel wurde in Sozialpädagogische Impulse veröffentlicht – die erste offizielle Publikation.
Themen
Trainer:innen-Review 2025
- Herausfordernde Momente:
- Retraumatisierung von Teilnehmenden (Arnt): Eine Teilnehmerin/ein Teilnehmer wurde durch ein Rollenspiel getriggert, was eine Diskussion darüber anstieß, wie man einen Trigger von einer Retraumatisierung unterscheidet.
- Trigger: Eine starke emotionale Reaktion auf einen Stimulus.
- Retraumatisierung: Allein sein und ohne Ausweg, wobei das ursprüngliche Trauma erneut erlebt wird.
- Insight: Die Präsenz und Unterstützung der Trainerperson verhinderte eine Retraumatisierung und schuf eine „korrigierende emotionale Erfahrung“, die die Bewältigungsstrategien der Person erweiterte.
- Drohung durch Teilnehmende (Christoph B.): Ein „Ranger“-Teilnehmer sagte, er würde in einer realen Krise seine Pistole einsetzen, was eine große Lücke zwischen seinen aktuellen Strategien und dem NeuroDeeskalation-Ansatz aufzeigte.
- Insight: Das Team rahmte dies als Wahl zwischen alten und neuen Strategien und erkannte die Schwierigkeit an, eine derart große Veränderung vorzunehmen.
- Selbstzweifel der Trainerperson (Max): Die Hauptherausforderung war der innere Druck, „besser“ zu sein, was dem Prinzip „nichts müssen“ widerspricht.
- Insight: Das Benennen dieses Ringens in der Gruppe war ein starkes Mittel zur Klärung, modellierte Verletzlichkeit und schuf Verbindung.
- Widerstand von Teilnehmenden (Christoph G.): Eine Gruppe forderte Ergebnisse, weigerte sich jedoch, in den Prozess einzusteigen (z. B. Rollenspiele), was die Herausforderung unterstrich, den Raum für die Integrität der Methode zu halten.
- Retraumatisierung von Teilnehmenden (Arnt): Eine Teilnehmerin/ein Teilnehmer wurde durch ein Rollenspiel getriggert, was eine Diskussion darüber anstieß, wie man einen Trigger von einer Retraumatisierung unterscheidet.
- Erfolgreiche Momente:
- Authentische Leidenschaft (Rita): Ein Seminar zur Elternarbeit war erfolgreich, weil Ritas tiefe Überzeugung zum Thema spürbar und inspirierend war.
- Team-Resilienz (Christoph G.): Das Amsterdam-Ritual war trotz zahlreicher logistischer Ausfälle (z. B. Kerzen, Steine und Post-its waren alle verboten) ein Erfolg.
- Insight: Die geteilte Vision und flexible Problemlösung des Teams hielten den Raum, demonstrierten Resilienz und die Kraft kollektiver Unterstützung.
Ausblick & Ziele 2026
- Kreative Outputs:
- Buch: Christoph schreibt von Jan–Aug 2026 ein Buch und benötigt spezifische Fallbeispiele aus dem Team.
- Podcast: Das professionelle Studio ist fertig; das Team wird das Konzept finalisieren und starten.
- Weitere: Neue Kartensets entwickeln und Graphic Recording mit Michi ausbauen.
- Neue Domänen & Forschung:
- Prader-Willi-Syndrom: Arnt schlug eine Arbeitsgruppe vor, um die Methode auf diese komplexe Störung anzuwenden.
- Diskriminierung & Rassismus: Rita regte an, den Zusammenhang zwischen struktureller Gewalt und Eskalation zu erkunden.
- Jugendhilfe & Schulen: Sabrina und Carolin recherchieren Projekte zur Anwendung der Methode in diesen Kontexten.
- Inobhutnahme: Felix identifizierte dieses Hoch-Eskalationsszenario als einen zentralen Verbesserungsbereich.
- Trainer:innen-Entwicklung & Netzwerk:
- Neue Partnerschaften: Dominik und Sabrina suchen neue Co-Training-Partner:innen, um über ihre Komfortzonen hinauszuwachsen.
- Solo-Trainings: Carolin und Sabrina fordern sich heraus, mehr Solo-Einführungen zu leiten.
- Geografische Expansion: Ute und Arnt bauen das Netzwerk in Norddeutschland aktiv aus.
- Institutionelle Implementierung: Arnt erhielt die Zustimmung, die Implementierung der Methode an seiner Institution zu prüfen.
- Konferenzen: Hanna wies auf die kommende Neurodeeskalation-Konferenz in Berlin (24. Sept.) hin.
- Persönlicher Fokus:
- Nina: Erforscht während der Elternzeit die Auswirkungen von Schlafmangel auf Selbstregulation.
- Elke: Priorisiert Qualitätssicherung und gegenseitige Unterstützung im Team.
Nächste Schritte
- Christoph G.: Konkrete Anfragen für Fallbeispiele in der Signal-Gruppe für das Buch posten.
- Elke: Weitere Ideen und Informationen zur Qualitätssicherung in der Signal-Gruppe teilen.
- Team:
- Relevante Fallbeispiele auf Anfrage per Signal-Sprachnachrichten beisteuern.
- Optionale Arbeitsgruppen zu neuen Themen (z. B. Prader-Willi-Syndrom) in der Signal-Gruppe initiieren.
- Das Konzept für den neuen Podcast finalisieren.
Metaphern und ihre Inhalte
Karin
Coaching vom 20.3.2025
Trainer*innencoaching vom 10.12.2024
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Sitzungszweck
Online-Coaching-Trainingstaktiken und -Techniken besprechen
Wichtigste Erkenntnisse
- Online-Sitzungen funktionieren am besten in Blöcken von 1 Stunde 20 Minuten mit 20-minütigen Pausen
- Moderation und explizite Rednerwechsel sind online wichtiger als bei persönlichen Treffen
- Rollenspiele können online mit einigen Anpassungen effektiv sein (Laptop-Positionierung, Visualisierung)
- Technische Aspekte wie Kamerawinkel, Beleuchtung und Audioqualität sind entscheidend für das Engagement
Themen
Online-Sitzungsstruktur
- Optimale Struktur: Blöcke von 1 Stunde 20 Minuten mit 20-minütigen Pausen
- Mittagspause: 1 Stunde
- Dieser Rhythmus hilft, das Engagement aufrechtzuerhalten und reduziert Ermüdung
- Die Gesamtdauer pro Tag kann länger sein als bei persönlichen Sitzungen
Moderationstechniken
- Online ist eine explizitere Moderation erforderlich als bei persönlichen Treffen
- Der Moderator muss die Teilnehmer aktiv zum Sprechen auffordern
- Nonverbale Hinweise sind online weniger sichtbar, was ein aktiveres Management erfordert
- Klare Rednerwechsel verhindern, dass man sich gegenseitig ins Wort fällt
Online-Rollenspiele
- Können mit einigen Anpassungen effektiv sein
- Kreative Nutzung der Laptop-Positionierung zur Szenendarstellung
- Teilnehmer können physische Berührungen visualisieren/imaginieren
- Fokus auf die Vermittlung von Haltung und Absicht
- Mag zunächst skeptisch erscheinen, funktioniert aber oft überraschend gut
Technische Überlegungen
- Kamerawinkel: Kamera leicht über Augenhöhe positionieren
- Beleuchtung: Seitliche Beleuchtung ist der Deckenbeleuchtung vorzuziehen
- Audio: Ein hochwertiges Mikrofon macht einen großen Unterschied
- Bildschirmfreigabe: Üben Sie die Navigation zwischen Ansichten und das Hervorheben von Sprechern
Engagement-Tools
- Mentimeter für Wortwolken und schnelle Umfragen
- Breakout-Räume für Diskussionen in Kleingruppen
- Chat zum Sammeln von Antworten ohne den Fluss zu unterbrechen
Nächste Schritte
- Üben Sie die optimale Einrichtung von Kamera/Beleuchtung/Audio
- Experimentieren Sie mit Online-Rollenspiel-Techniken
- Machen Sie sich mit Zoom-Funktionen wie Breakout-Räumen und Sprecherhervorhebung vertraut
- Erwägen Sie die Investition in ein besseres Mikrofon, wenn Sie häufig Online-Sitzungen durchführen
Coaching 23.9.2024
Coaching 20.3.2024 Teil 1
Storytelling Rita: Auftrag versus Intuition, Scham + Feedback
Coaching 20.3.2024 Teil 2
FORDER Modell